NEWS
31.01.2012
Pidde: "Pumpspeicherwerk nicht zerreden"
Gespräch mit Trianel bringt Klarheit
"Das geplante Pumpspeicherwerk Schmalwassertalsperre sollte
jetzt nicht zerredet werden", mahnt Dr. Werner Pidde die Kritiker.
Diese verbreiten Gerüchte, dass die Steuereinnahmen nicht in der
Region bleiben würden oder dass die Ohratalsperre genauso
geeignet wäre.
"Beide Aussagen sind falsch", stellt der SPD-
Landtagsabgeordnete nach einem Gespräch mit Jens Peters,
Projektberater der Trianel GmbH, klar. Trianel wird eine
Projektgesellschaft mit Sitz am Standort des Pumpspeicherwerks
gründen.
Die zukünftig anfallende Gewerbesteuer bleibt dadurch
komplett in der Region. "Das wäre ein warmer Regen für den
Landkreis 1Gotha", kommentiert Pidde diesen Aspekt.
Die Ohratalsperre hält Peters für ungeeignet. Durch die
Topografie würde bei annähernd gleichen Baukosten nur etwa die
Hälfte der Speicherleistung der Schmalwassertalsperre erreicht
werden.
Ines Gimm
30.01.2012
Zukunft des Truppenübungsplatzes Ohrdruf :
Pidde: „Alternative Ideen voranbringen“
„Es gilt jetzt durch alternative Ideen die Entwicklung des Geländes
des Truppenübungsplatzes Ohrdruf schnellstmöglich voranzubringen“,
kommentiert Dr. Werner Pidde die Antwort der Landesregierung auf seine
Parlamentarische Anfrage.
Diese sollten sich auf Nutzungen im Sinne des
Umwelt- und Naturschutzes, des Tourismus oder der erneuerbaren Energien
beziehen. „Um hier schnell eine Umsetzung bestimmter Projekte zu verfolgen,
ist eine enge Zusammenarbeit der Landesbehörden sowie aller weiteren Akteure
mit den Kommunen vor Ort notwendig“, so der Landtagsabgeordnete.
Der
Truppenübungsplatz ist nach der bisherigen militärischen Nutzungsplanung bis
zum Ende des Jahres 2013 ausgebucht und bleibt daher als solcher mindestens
bis zu diesem Zeitpunkt mit den entsprechenden Auswirkungen auf die
Arbeitsplätze erhalten. „Das ist nicht viel Zeit, daher müssen jetzt
Entscheidungen vorbereitet werden“, so der SPD-Politiker.
Überlegungen
der Bundeswehr, einen kleinen Teil der Gesamtfläche als Standortübungsplatz
zu nutzen, sollen bis Ende März durch eine Feinausplanung untersetzt werden.
Insgesamt umfasst der Truppenübungsplatz Ohrdruf eine Fläche von rund 46
km². Davon werden zirka 82 Prozent der Fläche vom Landkreis Gotha, die
restlichen 18 Prozent vom Ilm-Kreis in Anspruch genommen. Mit 40 Prozent hat
die Gemeinde Wölfis den größten Anteil. Im Landkreis Gotha entfallen weitere
18 Prozent auf die Gemarkung Ohrdruf, je 10 Prozent auf die Gemarkungen
Wechmar und Mühlberg sowie 2 Prozent Flächenanteil entfallen auf die
Gemarkung Hohenkirchen und weitere 2 Prozent auf die Gemarkung Schwabhausen.
Im Hinblick auf die Munitionsbelastung bzw. andere umweltgefährdende
Altlasten waren bis zum 30.11.2011 rund 52 Prozent der Gesamtfläche
vollständig geräumt. 26 Prozent wurden bislang oberflächlich, das heißt bis
zu einer Tiefe von 30 Zentimetern, geräumt. Somit sind etwa 22 Prozent der
Fläche nicht geräumt.
Seit 1998 wurden 590 Tonnen Munitionsschrott und
1,8 Millionen Tonnen allgemeiner Schrott entsorgt. Nicht transportfähige
Munition wurde vor Ort gesprengt.
Für Pidde steht fest: „ Klare Regeln
zur Altlastsanierung müssen hier verhandelt werden.“
Quelle: Artikel aus Büro Dr. Werner Pidde
16.01.2012
Bushido mit vorbildlicher Jugendarbeit"Mit Leidenschaft hat sich das Sportzentrum Bushido nicht nur zu einem der größten Karatevereine in Thüringen entwickelt. Als Bundesleistungszentrum setzt man hier Maßstäbe außerhalb des Freizeitsports," charakterisierte Heike Taubert (SPD) bei ihrer Visite die erfolgreiche Entwicklung des Karatesports am Gleisdreieck in Waltershausen. Die Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit bezeichnete das Bushido als "Schmiede für die Jugend- und Juniorennationalmannschaft der deutschen Karateka.". Begleitet wurde die Ministerin bei ihrem Rundgang vom Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde, der SPD-Kreisvorsitzenden Petra Heß, dem Landratskandidaten Uwe Walther und SPD-Stadtrat David Ortmann.
Bianca und Klaus Bitsch hatten das Bushido 1991 in Waltershausen gegründet. Schon im Jahr 1994 wurde daraus ein Leistungszentrum. Zwei mal erhielt der Verein das Grüne Band für vorbildliche Jugendarbeit. Klaus Bitsch qualifizierte sich vom Landestrainer zum Bundesjugendtrainer. Europa- und Weltmeister sind hier beheimatet. Das Bundesleistungszentrum braucht sich über Nachwuchssorgen keine Gedanken machen. Zulauf haben die Bushido-Ritter mittlerweile aus ganz Deutschland. "Dass, was die Bayern im deutschen Fußball sind, ist Bushido Waltershausen im Karate- Sport", so David Ortmann.
Foto: Ministerin Heike Taubert im Gespräch mit Bianca Bitsch und Dr. Werner Pidde beim Besuch am 11.01.2012 im Bushido-Fitnessclub.
12.01.2012
Zukunftsprogramm mit unbequemen Wahrheiten
Der SPD-Kreisverband Gotha will bis 2013
ein Zukunftspapier für den Landkreis Gotha
erarbeiten. Das sieht ein
gemeinsamer Antrag der SPD-Ortsvereine Waltershausen und
Crawinkel vor.
Demnach soll der Kreisparteitag der Genossen am 27. Januar 2012 im
Ahorn Berghotel in
Friedrichroda die Einsetzung einer Grundsatzkommission beschlossen
werden. Das siebenköpfige
Gremium soll aus einem Vorsitzenden für
inhaltliche Angelegenheiten, einem Vorsitzenden
für organisatorische
Angelegenheiten, und je einem Verantwortlichen für: Bildung; Soziales,
Kultur, Sport und Demographische Entwicklung; Wirtschaft und Infrastruktur;
Umwelt- und
Naturschutz sowie einem Verantwortlichen für
Parteiorganisation bestehen.
Laut der Vorsitzenden des
SPD-Ortsvereines Crawinkel, Petra Heß, wird das
Zukunftsprogramm die
Identität des SPD-Kreisverbandes bestimmen. „Es unterscheidet sich
von
einem Wahlprogramm, das nur mittelfristig für die Dauer einer
Legislaturperiode
angelegt ist. Die Schrift soll derart konzipiert sein,
dass sie für längere Zeit Gültigkeit hat“, so
Heß, die auch dem
SPD-Kreisverband vorsteht: „Wir wollen Wege und Lösungen zu
langfristigen Problemen und Themen aufzeigen.“ David Ortmann, dem
Vorsitzenden der
SPD Waltershausen, ist es wichtig, „dass am Ende kein
rundgelutschtes Papier beschlossen
wird, dass jeder Bürger ohne zu
zögern unterschreiben könnte. Wir wollen ein
Zukunftsprogramm
verabschieden, das Ecken und Kanten hat. Eines mit dem wir uns klar
vom
politischen Mitbewerber absetzen“, meint Ortmann. „In Zeiten, in denen die
Bürger
bemängeln, dass es egal sei, wen man wähle, müssen die
Unterschiede klar
herausgearbeitet werden. Da gehören auch unbequeme
Wahrheiten dazu, sonst wird das
Programm unglaubwürdig.“
„Die
Grundsatzkommission habe auch dafür Sorge zu tragen, dass die Mitglieder des
SPD-Kreisverbandes Gotha im größtmöglichen Maße am Diskussionsprozess zum
Zukunftsprogramm
beteiligt werden“, heißt es in dem Antrag der beiden Ortsvereine.
„Außerdem wird der Bearbeitungs- und Diskussionsprozess das inhaltliche
Profil des
Kreisverbandes schärfen und den Mitgliedern eine bessere
Möglichkeit geben, sich einzubringen
und die Bürger auf langfristige Projekte vorzubereiten und einzubinden.“
08.12.2011
Wie werden Schwaben und Thüringer gute Freunde? Natürlich mit
unserem Thüringer Charme und mit Thüringer Bratwurst.
Am
ersten Adventswochenende war die SPD Ortsvereinsvorsitzende Petra Heß,
Bürgermeister Onno Eckert und weitere Mitglieder des SPD-Ortsvereins erneut
in der Partnergemeinde Kusterdingen, um auf dem Weihnachtsmarkt der Gemeinde
die traditionelle Thüringer Bratwurst feil zu bieten. Zuvor gab’s aber erst
mal Schwäbische Kultur. Nach einer kleinen abendlichen Stadtführung durch
die zauberhafte Altstadt von Tübingen wartete ein Laienschauspiel in
Schwäbischer Mundart auf die Genossen. Nicht immer leicht zu verstehen -
aber Spaß gemacht hat’s. Am Sonntag dann der Aufschlag der Thüringer. Alles
im Gepäck was den Bratwurstkult ausmacht. Der Thüringer Rost, die Thüringer
Holzkohle, der Thüringer Senf, selbst die Thüringer „Weckle“ wie’s die
Schwaben sagen, wurden mitgebracht. Schnell hatte es sich
rumgesprochen, dass die Thüringer wieder da sind und um vier ging die letzte
der dreihundert Würste vom Rost. Anstrengend war das Wochenende. Unser
Bratmeister Bernd Scheidler hatte am Rost nicht nur darauf zu achten, dass
die Würste gut durch waren, sondern auch unzählige Fragen rund um die Wurst
zu beantworten. Alle Crawinkler hatten gut zu tun. Die Kusterdinger waren
voll des Lobes, zudem war es gut zu wissen, dass man im nächsten Jahr schon
wieder erwartet wird, beweist es doch, dass auch die Schwaben guten
Geschmack haben. Vom Erlös wollen die Crawinkler wieder ein Projekt im Ort
unterstützen. Im letzten Jahr wurde davon die „Lindenbank“ teilfinanziert
und die Ideen für 2012 gehen den Genossen nicht aus. Wir können also
gespannt sein, was der SPD-Ortsverein auf dem „Zettel“ hat, um Crawinkel
noch liebenswerter zu machen.
22.09.2011
Max erhält wieder Stipendium
Die
Sportjury der VR Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG, zu der auch die
ehemalige Bundestagsabgeordnete Petra Heß gehört, hat sich erneut für den
Stipendiaten Maximilian Strübe entschieden. Bemerkenswert dabei ist, dass
die VR Bank sich damit wieder für diesen jungen Sportler entschieden hat,
obwohl er nicht im Geschäftsbereich der Bank wohnt. Hier schauen Bänker über
den Tellerrand – freut sich Heß, denn Maximilian wohnt im Ilmkreis, genauer
gesagt in Rudisleben und wurde von ihr für das Stipendium auch 2011
vorgeschlagen. Maximilian ist mit seinen knapp 17 Lenzen der jahresbeste
Eisschnellläufer Deutschlands in der Kurzstrecke, obwohl er in einer höheren
Altersklasse antreten musste. Ein Nachwuchstalent, auf den seine Eltern und
seine sechs Geschwister stolz sein können. Das Training absolviert er in
Erfurt. Dort besucht Max auch das Sportgymnasium. Bereits im dritten Jahr
erhält er nun von der VR Bank Bad Salzungen Schmalkalden eine
leistungsabhängige Unterstützung in Höhe von 200,- € im Monat. Dafür werden
Trainingsgeräte wie Fahrrad, Eisschnelllaufschuhe oder die Teilnahme am
Trainingslager finanziert. Der Eisschnelllaufsport ist ein teurer Sport und
sicher von einer Familie mit sieben Kindern nur schwer zu stemmen. Auch
deshalb war die Freude in Rudisleben sehr groß, als die frohe Kunde über die
erneute Wahl von Max als Stipendiaten übermittelt wurde. Heß legte sich aber
für Maximilian nicht nur wegen seiner sechs Geschwister in der Jurysitzung
so ins Zeug, sondern auch, weil sie an den Jungen und sein Talent glaubt.
Max trainiert hart, diszipliniert und mit großem Ehrgeiz. „Den Max erleben
wir bestimmt noch auf internationalen Eisbahnen und dann wird er nicht nur
ein Vorbild für junge Menschen sein, sondern auch ein Botschafter unserer
Region“. Insgesamt sechs Nachwuchsathleten wurden in diesem Jahr für ein
Stipendium ausgewählt. Ein guter „Umgang mit dem Geld der Kunden“, meint
Heß. Andere Geldinstitute setzen da oft andere Prioritäten. Vorstandschef
Stefan Siebert setzt damit ein richtiges Zeichen. Denn jegliche
Investitionen in unsere jungen Menschen sind immer gut angelegtes Geld. Da
kommt es nicht zu Kursverlusten oder Spekulationen, sondern zu Ansporn,
Leistungswillen und gesundem Ehrgeiz dieser jungen Sportler. Übrigens das
Stipendium ist auch an die Werte des Sports gebunden. Unfairer und
unsauberer Sport hat da keine Chance – und das ist auch gut so!
Petra
Heß
Kreisvorsitzende
17.08.2011
Neue Lösung für Essengeldzuschüsse
Gothaer Sozialdemokraten wollen eigenen Vorschlag im Kreistag
verabschieden
Gegen
den Vorschlag des Landrates Konrad Gießmann, das Mittagessen an allen
Grund-, Regelschulen und Gymnasien sowie Förderzentren und an der
Kooperativen Gesamtschule im Landkreis Gotha mit einem einheitlichen Betrag
von 45 Cent je Portion zu fördern, hat sich Uwe Walther ausgesprochen.
Der stellvertretende Vorsitzende der Kreistagsfraktion SPD-Bündnis
90/Die Grünen will das Vorgehen des Saale-Orla-Kreises übernehmen. Mit
dessen Landrat Frank Roßner traf sich Uwe Walther in der vergangenen Woche
während eines Arbeitsbesuches.
Für den Kreistagsabgeordneten Uwe Walther
ist Gießmanns Vorlage vor allem deshalb nicht akzeptabel, da Eltern von
Grund- und Förderschülern in Zukunft 55 Cent mehr pro Schulessen aufbringen
müssten. Der Sozialdemokrat will nun eine eigene Satzung zur Regelung der
Finanzierung der Schülerspeisung in den Kreistag einbringen. Diese sieht
vor, dass der Landkreis Gotha pro Essen einen Anteil von 0,70 Euro trägt.
Allerdings werde der Zuschuss nur gewährt, wenn das Familieneinkommen laut
Steuererklärung 3000 Euro pro Monat bzw. 36000 Euro jährlich nicht
übersteigt.
Der Hintergrund von Walthers Arbeitsbesuch im Saale-Orla-Kreis war eben auch die zukünftige Gestaltung des Essengeld-Zuschusses in den hiesigen Schulen. Bislang stützt der Landkreis Gotha das Mittagessen mit 45 Cent bei Regelschülern und Gymnasiasten und mit einem Euro bei Grund- und Förderschülern pro Portion. Für Kinder aus bedürftigen Familien übernimmt der Landkreis den Mittagessenpreis derzeit komplett. Nach Auffassung des Landrates steht dieses Modell jedoch im Widerspruch zum Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung. Nach jenem Gesetz zahlt der Bund abzüglich eines Euro Eigenanteils den Mittagessenpreis für Schüler aus bedürftigen Familien. Damit die vom Bund bereitgestellten Mittel nicht verfallen, sieht Gießmanns Vorschlag vor, dass der Landkreis die Mittagessen an allen Grund-, Regelschulen und Gymnasien sowie Förderzentren und an der Kooperativen Gesamtschule mit einem einheitlichen Betrag von 45 Cent je Portion fördert, sofern nicht das Bildungs- und Teilhabepaket greift.
Für Walther ist dies nach dem Zusammentreffen mit Frank Roßner kein
Thema. Im Gegenteil: Der Kreistag des Saale-Orla-Kreises hatte die Satzung
zur Regelung der Finanzierung der Schülerspeisung bereits am 2. Mai 2011
beschlossen. „Und damit bewiesen, dass es eine Lösung in der Diskussion
gibt, die nicht zur Mehrbelastung für Eltern wird“, meint Walther dazu.
Im Landkreis Gotha steht ein Beschluss über die zukünftigen Kosten des
Mittagessens an Schulen noch aus, da die Mehrheit des Kreistages weiteren
Beratungsbedarf zur aktuellen Beschlussvorlage des Landrates Konrad Gießmann
sieht.
Unterstützung erhält Uwe Walther auch von Petra Heß, der
Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Gotha. Die ehemalige
Bundestagsabgeordnete hatte sich in der vergangenen Kreisvorstandssitzung
der Sozialdemokraten ebenfalls für eine sozialverträgliche Variante
ausgesprochen.
09.08.2011
Einladung zum Tanzlindenfest
Liebe
Crawinkler, liebe Gäste,
der SPD-Ortsverein lädt Sie
ganz herzlich zum Tanzlindenfest am Gasthaus Falkenhorst nach Crawinkel ein.
Am Sonntag, dem 28.8.2011 beginnt um 15.00 Uhr das Fest beginnen.
Für die
Kinder wird Spiel und Spaß geboten. Zudem wird für groß und klein das
Puppentheater „Marionelli“ mit Anne-Kristin Jost, Stimmung unter die
Gästeschar bringen.
Bei selbstgebackenem Kuchen und anderen
Köstlichkeiten können Sie sich’s richtig gut gehen lassen. Die Linde wird in
diesem Jahr 21 Jahre alt – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Wir freuen
uns auf Ihren Besuch.
Ihre
Petra Heß
SPD-Ortsvereinsvorsitzende
In dem Zusammenhang möchten wir uns bei allen Unterstützern
bedanken, die der Tanzlinde im Herbst letzten Jahres zum 20. Geburtstag eine
wunderschöne Bank geschenkt haben.
Zu nennen wären hier:
Der
SPD-Ortsverein, der die Idee und erforderliches Geld dafür aufbrachte. Ralf
Pollmeier, der SPD Kreisvorsitzende des Wartburgkreises, der das Holz
sponserte, die Auszubildenden der Berufsschule Gotha mit ihrer
Holzabteilung, die die Bank bauten, die Firma Sauerbrey aus Crawinkel, die
die Betonarbeiten ausführte, Kurt Hofmann, der den Glühwein bei der
Einweihung sponserte. Unser Dank gilt aber auch Bernd Scheidler, Mario
Sieboldt und Wigand Heß, die die organisatorischen und handwerklichen Dinge
rund um die Bank erledigten.
Nun lädt die Lindenbank seit einigen
Monaten zum Verweilen ein. Viele Bürger und Gäste des Ortes genießen
entspannt den Blick nach Crawinkel und fühlen sich wohl – wenn das kein Dank
ist!
05.07.2011
Justizminister "löschte Brand" in
Wölfis
Bei der Feuerwehr in Wölfis brannte es - und zwar ein Problem unter
den Nägeln. Schließlich hatte man sich entschlossen, eine alte Bushalle zum
neuen Feuerwehrgerätehaus umzubauen. Doch der Bau wurde teurer als geplant,
der Umzug musste noch vor Jahresende 2010 erfolgen und für die Fußböden
fehlte das erforderliche Geld. Vereinsvorsitzender Klaus Triebel und
Ortsbrandmeister René Euchler wandten sich an ihre ehemalige
Bundestagsabgeordnete Petra Heß (SPD) und baten um Hilfe. Schließlich ist
die Sozialdemokratin noch heute eng mit den Vereinen in der Region
verwurzelt und legt sich ins Zeug, wenn Hilfe gebraucht wird. Also
"marschierten" Feuerwehr und Heß vereint zu Justizminister Dr. Holger
Poppenhäger und schilderten die Situation der Wölfiser Feuerwehr. 3.000 Euro
fehlten, um die Fußbodenbeläge für den Vereins- und den Jugendfeuerwehrraum
verlegen zu können, damit der Umzug rechtzeitig erfolgen konnte. Diese
Mittel stellte der Minister spontan zur Verfügung.
Inzwischen hat man
sich ins neue Feuerwehrgerätehaus eingelebt, alles funktioniert. Davon
konnten sich nun vor wenigen Tagen Justizminister Dr. Holger Poppenhäger,
Bürgermeister Thomas Reinhardt und Petra Heß, gemeinsam mit den Kameradinnen
und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wölfis, in deren neuen Domizil
überzeugen. Auf die Feuerwehr ist immer Verlass, wenn es gilt Brände zu
löschen. Nun konnte der Minister selbst als Brandlöscher wirksam eingreifen,
weil mit seiner Unterstützung alles wie geplant ungesetzt werden konnte.
Minister Poppenhäger würdigte das hervorragende Engagement der Kameradinnen
und Kameraden und hob dabei besonders auf die vielen Arbeitsstunden ab, die
diese Männer und Frauen geleistet haben: "Das, was hier auf die Beine
gestellt wurde, ist schon beispielhaft. Die Unterstützung ist zugleich eine
Möglichkeit, allen Helfern Dank zu sagen", so der Minister, "denn Ehrenamt
verdient Respekt und Anerkennung." Frau Heß ergänzte: "Diese Anerkennung
kann auch einmal in Form von "Lottomitteln" gezollt werden - und deshalb
freuen wir uns über die Unterstützung durch Minister Poppenhäger".
05.07.2011
Bald Anmeldeschluss für Regine-Hildebrandt-Preis
Nur noch bis zum 31.7.2011 können Bewerbungen für den
Regine-Hildebrandt-Preis abgegeben werden. Petra Heß, SPD Kreisvorsitzende,
wirbt darum, Personen oder Vereine vorzuschlagen, die sich für die innere
Einheit Deutschlands einsetzen, Integration fördern, gegen Rechtextremismus
und Gewalt wirken und für Frieden, Freiheit und soziale Gerechtigkeit
eintreten. Auch im Landkreis Gotha gibt es viele gute Projekte, die genau
diese Ziele verfolgen und ehrenamtlich eine hervorragende Arbeit leisten –
die es zu würdigen gilt. Die SPD stellt mit der Verleihung des Preises das
Lebenswerk einer großen Sozialdemokratin – Regine Hildebrandt- in den
Mittelpunkt.
Der Preis ist mit insgesamt 20.000,- € dotiert und wird am
26.11.2011, dem Todestag dieser unvergesslichen Sozialdemokratin, in Berlin
verliehen.
Heß, die zugleich Jurymitglied ist, informierte darüber,
welche Angaben in den formlosen Bewerbungsunterlagen enthalten sein müssen.
Dazu gehören Kontaktdaten der Vorgeschlagenen, Informationen und
Präsentationen über das bisherige Engagement und eine ausführliche
Begründung, weshalb genau dieser Verein oder diese Person den Preis erhalten
soll.
Die Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 31.7.2011 an den
SPD-Landesverband Thüringen; Juri-Gagarin-Ring 37 in 99084 Erfurt.
Ansprechpartner ist der Landesgeschäftsführer Rene Lindenberg. Der Flyer ist
abrufbar unter: www.regine-hildebrandt.de
Nutzen Sie die Möglichkeit, die
Herzensangelegenheit Regine Hildebrandts: „Die Innere Einheit Deutschlands –
eine Einheit auf gleicher Ebene“ mit Ihrem Projekt auch zu Ihrer
Herzensangelegenheit zu machen. Die Projekte und der Preis selbst sind
nämlich auch im einundzwanzigsten Jahr der Deutschen Einheit noch immer von
Bedeutung und wichtig.
Petra Heß
SPD- Kreisvorsitzende
„Wir stellen uns klar gegen die Schuldenbremse in der
Landesverfassung“ erklärt der Kreisvorsitzende der JUSOS Gotha Peter Leisner
anlässlich der populistischen Kampagne der Junge Union Gotha für die
Aufnahme einer Schuldenbremse in die Verfassung Thüringens. Dabei wird
kritisiert, dass Thüringen heute rund 16 Mrd. Euro Schulden hat. Ebenso
behauptet die JU, die CDU-Alleinregierung hätte drei Mal einen
ausgeglichenen Haushalt vorgelegt.
„Dies ist purer Hohn“ so Peter
Leisner, „jede Landesregierung muss einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen,
sonst wäre dies verfassungswidrig. Das hat nichts mit der Aufnahme von
Schulden zu tun!“
Die JUSOS im Kreis Gotha sind eindeutig gegen eine
Schuldenbremse in Thüringen: Erstens wird so eine Gegenfinanzierung von
gewinnbringenden Zukunftsinvestitionen verhindert und zweitens wird sowieso
die Schuldenbremse des Grundgesetzes greifen. Die Vorstellungen der Jungen
Union sind daher reine Marktschreierei, da sie lediglich politisch populär
sind. „Die Idee einer Schuldenbremse für Thüringen ist volkswirtschaftlich
und staatsrechtlich unsinnig“ bringt es Peter Leisner auf den Punkt.
Gerade die letzte Regierung Althaus hinterließ einen Rattenschwanz. Die
Projekte „Familienoffensive“ und die Wahlgeschenke im Wasser/Abwasserbereich
hinterlassen uns heute teure Altlasten. Alleine die vermeintlichen
Erleichterungen im Wasser/Abwasserbereich kosten 2 Milliarden Euro Schulden.
Und die SPDregierten Ministerien haben zudem im letzen Haushalt mehr
eingespart als alle 5 CDU-Ministerien (inkl. der Staatskanzlei).
Peter
Leisner weiter: „Die Junge Union sollte mit offenen Karten spielen, und die
Altlasten der Vergangenheit eindeutig benennen. Wenn die Junge Union Gotha
das Projekt Schuldenbremse näher betrachtet, wird Sie sehen, dass die
Schuldenbremse unrealistisch, zukunftsfeindlich und eine wahre Last für die
nachfolgenden Generationen darstellt!“
Peter Leisner,
Kreisvorsitzender
18.06.2011
Die „Alte“ ist die „Neue“
Der
SPD Ortsverein Crawinkel wählte sich planmäßig einen neuen Vorstand. Dabei
gab es an der Spitze keine Überraschung. Die „alte Vorsitzende“ Petra Heß
wurde erneut gewählt und ist damit in den nächsten zwei Jahren wieder der
Kopf des Ortsvereins und das nun schon seit knapp zwanzig Jahren. Dabei sind
die „Führungsfunktionen“ im Ortsverein fest in Frauenhand. Sarah Schambach,
mit 19 das jüngste Mitglied im Vorstand und Susan Sieboldt sind die
Stellvertreterinnen. Schatzmeister wurde erneut Ingo Möller und Beisitzer
Stefan Schambach und Ulf van den Ecker. Petra Heß konnte eine positive
Bilanz ziehen. Crawinkel mischt „fast überall“ mit. Sie dankte denen, die
sich nicht wieder der Wahl stellten. Eine harte Legislatur mit einer Fülle
von Wahlkämpfen lag hinter den Genossen. Da war viel persönlicher Einsatz
und Zeit gefragt. Die Ergebnisse in Crawinkel konnten sich sehen lassen.
Stellen die Sozialdemokraten nicht nur die Mehrheit im Gemeinderat, sondern
auch zwei Kreistagsabgeordnete und den jüngsten Bürgermeister des
Landkreises. Heß zeigte sich sehr zufrieden mit der Zusammensetzung des
neuen Vorstands, ist doch die Erfahrung der „alten Hasen“ gut gepaart mit
den oft unkonventionellen Ideen der jungen Wilden. Der Ortsverein Crawinkel
ist einer der Leuchttürme unter den sozialdemokratischen Ortsvereinen im
Landkreis. Engagiert, kreativ und – sie legen zu! So haben fünf neue
Mitglieder in den letzten beiden Jahren den Weg zur SPD gefunden. Dadurch
wurde der Ortsverein stark verjüngt. Die 27 Mitglieder haben sich viel
vorgenommen. Mehr politische Arbeit, noch besser werden in der
Zusammenarbeit mit der
Gemeinderatsfraktion, über veränderte Veranstaltungsmuster nachdenken,
„ihren“ Bürgermeister noch mehr unterstützen, all das haben sich die
Genossinnen und Genossen zum Ziel gesetzt. Was das Gute daran ist – die
machen das auch! Also heißt es nun wieder durchstarten, anpacken und vor
allem auch Freude daran haben. Denn die Freude an politischer Arbeit ist der
Schlüssel zum Erfolg.
Susann Sieboldt
stellvertretende
Ortsvereinsvorsitzende
16.06.2011
Zehn Millionen für Gotha!
Mit
Freude und Erleichterung hat Matthias Hey, Gothaer Abgeordneter im Thüringer
Landtag, auf eine der wichtigsten anstehenden Entscheidung des Landes für
die Residenzstadt Gotha reagiert.
Nach letzten Abstimmungen im
Kabinett der Landesregierung wird der Freistaat Thüringen die aufgrund des
gestiegenen Finanzbedarfs entstandene Lücke zur Umsetzung des so genannten
„Masterplans“ für Schloss Friedenstein nun schließen können, informiert der
Landtagsabgeordnete.
Ursprünglich waren 20 Millionen Euro für die
gewaltigen Baumaßnahmen an Deutschlands größter frühbarocker Schlossanlage
geplant, gestiegene Kosten wegen statischer Probleme und für die
Erstausstattung von Magazin- und Depoträumen hatten aber einen Mehrbedarf
von noch einmal zusätzlich 10 Millionen Euro verursacht.
Diese 10
Millionen werden nun seitens des Landes Thüringen bereitgestellt, wie Hey
mitteilt. In entsprechenden Gesprächen mit der Landesregierung wurde ihm
dies noch einmal bestätigt und zugesichert.
„Es waren lange und zähe
Verhandlungen, aber jetzt bin ich mehr als glücklich“, freut sich der
Gothaer Abgeordnete, „in Zeiten leerer Kassen sind solche Summen für eine
einzelne Maßnahme keine Selbstverständlichkeit mehr“.
Das Land
bekenne sich mit dieser zusätzlichen Finanzierungssumme damit zur
Residenzstadt Gotha als Kultur- Leuchtturm im Freistaat. „Der Weg zur
Ausfinanzierung des wichtigen Masterplans ist damit frei“, stellt Matthias
Hey hochzufrieden fest.
Sascha Bohn
Pers. Referent
30.05.2011
Heß warb in Berlin für mehr Mitbestimmung
Zu Gast in Berlin war am Sonntag die SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß. Sie gehörte zu jenen Männern und Frauen, die der Einladung des SPD- Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel folgten.
Der Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Gotha wurde dabei besondere Aufmerksamkeit zu teil. Der Grund: Die Genossen im Landkreis Gotha nehmen mit ihrem offenen Nominierungsverfahren für die Landratswahlen 2012 deutschlandweit eine Vorreiterrolle ein. Dieses Konzept räumte jedem Wahlberechtigten im Landkreis ein Vorschlagsrecht für die im Herbst geplante Kandidatenkür ein.
Das Ergebnis der Bürgerbefragung wurde in der vergangenen Woche mit der öffentlich präsentierten Kandidatur der Sozialdemokraten Uwe Walther aus Günthersleben-Wechmar beendet. „Wer die Menschen von der eigenen Politik überzeugen will, sollte diese auch im Vorfeld befragen“, begründete Heß den Vorstoß der Gothaer Sozialdemokraten und stieß damit auch auf Gehör beim SPD-Parteivorsitzenden. Gabriel will es den SPD- Gliederungen zukünftig frei stellen, ebenfalls offene Vorwahlen durchzuführen und diese im Parteistatut zu verankern. Des Weiteren planen die Sozialdemokraten, den Bundesvorsitzenden künftig per Urwahl zu bestimmen. Petra Heß unterstützte das Vorhaben der Parteispitze nach mehr Mitbestimmung und Basisdemokratie. Eine Parteireform sei notwendig, weil die SPD noch immer dieselbe Struktur wie vor 40 Jahren habe.
Einziger Unterschied: Die Mitgliederzahl. Während die SPD 1972 noch über eine Million Mitglieder zählte, ist die älteste Partei Deutschlands im vergangenen Monat erstmals unter die Grenze von 500 000 Mitgliedern gerutscht, so Sigmar Gabriel. Diesen Mitgliederverlust hätten allerdings alle Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und anderen großen Organisationen zu verzeichnen, so der Parteichef. Die Aufgabe von Petra Heß wird es nun sein, in ihrem Gothaer Kreisverband für die Vorschläge der Parteispitze für mehr Mitbestimmung und die Öffnung der SPD zu werben. Die Parteireform soll am 6. Dezember 2011 auf dem Bundesparteitag der Genossen in Berlin verabschiedet werden.

11.05.2011
Roter Bock 2011 geht an Dr. Meglena Plugtschieva
Gotha: In der Gründungsstadt der deutschen Sozialdemokratie wurde im Jahre 2008 die höchste Auszeichnung für soziales und demokratisches Engagement in Süd-, Ost- und Mitteleuropa gestiftet. Die Idee zur der Stiftung stammt von Gothas sozialdemokratischem Oberbürgermeister Knut Kreuch, der immer wieder versucht, seine Stadt aus dem Dickicht deutscher Städte besonders hervorzuheben. So formulierte Kreuch kürzlich die treffenden Worte „Was der Petersdom in Rom für die katholische Masse, ist der Gothaer Tivoli für die internationale Arbeiterklasse“. Wobei er mit seinem konkreten Ansatz sicherlich Recht hat!
Nach Jiri Paroubek aus Tschechien, Andres Tarand aus Estland und Prof. Egon Bahr im vorigen Jahr wird der Preis im Jahre 2011 erstmals an eine Frau vergeben. Auf Vorschlag des Parteivorsitzenden der SPD Siegmar Gabriel haben sich der Förderverein „Gothaer Tivoli“, der Landesvorstand der Thüringer SPD und Gothas Oberbürgermeister Knut Kreuch dazu entschieden, die Bulgarin Dr. Meglena Plugtschieva mit dem „Roten Bock 2011“ zu ehren.
Frau Dr. Plugtschieva ist besonders für ihr herausragendes Engagement zu danken, dass sie seit dem Jahre 1990 beim friedlichen Aufbau ihres Landes und der Vernetzung Bulgariens in Europa geleistet hat. Sie war Botschafterin Bulgariens in Deutschland und hat sich dabei höchste Anerkennung erworben, mit Gernot Erler gemeinsam leitet sie das „Deutsch-Bulgarische Forum“. Sie war Vizepremierministerin und Mitglied der bulgarischen Regierung, sie ist heute Mitglied des bulgarischen Parlamentes und verantwortlich für Europafragen.
Dr. Plugtschieva ist eine ausgezeichnete Preisträgerin und verkörpert wie keine andere Frau den Weg Bulgariens zu einem anerkannten Partner in Europa. Aus Freundesland wurde Herzensland“ so Oberbürgermeister Knut Kreuch, der sich darauf freut die undotierte Auszeichnung am 24. Mai 2011 im Gothaer Tivoli an Dr. Plugtschieva zu übergeben. Ehrengast der Veranstaltung wird auch der bulgarische Botschafter in Deutschland Herr Ivo Petrov sein.
09.05.2011
Laternenträume oder meines Onkels Kellner
heißt die Lesung mit Thomas Reinecke zum 90. Geburtstag von Wolfgang Borchert, die am Sonnabend, den 21. Mai 2010 um 19.30 Uhr im Gothaer Tivoli stattfindet. Die abgrundtief-humorige Geschichte Schyschiphusch oder der Kellner meines Onkels von Wolfgang Borchert steht im Mittelpunkt dieses Abends. Die einzigartige Sprachgewalt und die Dynamik der Handlung dieses Prosastücks bietet sich geradezu an, sprechend interpretiert zu werden und gibt Reinecke die Möglichkeiten seinem Publikum diese Geschichte mit ihrem Scharfblick, ihrem Esprit, ihrer Witzigkeit so zu brillant und ausdruckstark zu lesen, dass sich dem keiner entziehen kann, der sich darauf einlässt.
Die Lesung findet zu Gunsten des Projektes der Regelschule „Andreas Reyher“ - „Kochen für die Gothaer Tafel“ - statt. Eintritt: 5 €.
Borchert wollte …
„Leuchtturm sein
in Nacht und Wind
– für Dorsch und Stint –
für jedes Boot …“
Auch der Förderverein Gothaer Tivoli e.V. will dies und lädt herzlich zur Lesung ein.
09.05.2011
Bulgarische Künstler im Gothaer Tivoli
Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Am Dienstag, den 24. Mai 2011 erhält Frau Dr. Meglena Plugtschieva, Mitglied der Bulgarischen Nationalversammlung, ehemalige Vizepremierministerin Bulgariens und langjährige Botschafterin ihres Landes in Deutschland um 18 Uhr im Gothaer Tivoli den Preis „Der Rote Bock 2011“.
Die nichtdotierte Auszeichnung – eine vom Gothaer Künstler Peter Mildner gestaltete 13 cm große Plakette – wird an Persönlichkeiten in Mittel- und Osteuropa verliehen, die sich auf herausragende Art und Weise sozialen, demokratischen und europäischen Themen gewidmet haben und in ihren Heimatländern sozialdemokratische Ziele des Gothaer Programms von 1875 verwirklichen helfen.
Der Preis ist eine Plakette mit dem Bildnis des großen Sozialdemokraten Wilhelm Bock, der von Gotha aus, die Einheit und Stärke, aber auch die Vielfalt und Widersprüchlichkeit der deutschen Sozialdemokratie prägte. Die jährliche Preisvergabe erfolgt im Zeitraum vom 22. bis 27. Mai, an jenen Tagen an dem 1875 der Gothaer Parteitag im Gothaer Tivoli stattfand.
Nunmehr zum vierten Male wird der von Knut Kreuch gestiftete Preis "Der Rote Bock" verliehen. Nach Jiri Paroubek aus Tschechien, Andres Tarand aus Estland und Prof. Egon Bahr im letzten Jahr geht der Preis erstmals an eine Frau. Dr. Meglena Plugtschieva, studierte Forst- und Umweltwissenschaftlerin, war fünf Jahre bulgarische Botschafterin in Deutschland, ist heute Mitglied des bulgarischen Parlaments, verantwortlich für Europafragen. "Sie verkörpert wie keine zweite Frau den Weg Bulgariens zu einem anerkannten Partner Europas", so Knut Kreuch. Ehrengast der Veranstaltung wird der jetzige bulgarische Botschafter und Nachfolger von Plugtschieva, Ivo Petrov, sein.
Gleichzeitig werden in den Räumen des Tivoli Arbeiten zweier zeitgenössischer Künstler aus Bulgarien präsentiert. Dimo Kolibarov und Ivaylo Mirchev, beide Professoren an der Nationalen Kunstakademie in Sofia, sind auch in Deutschland keine Unbekannten. Ihre Arbeiten sind Bestandteil des Grafik Museums Stiftung Schreiner in Bad Steben. Professor Wolfgang Schreiner, Sammler zeitgenössischer bulgarischer Kunst aus Bad Steben, hat gemeinsam mit dem Bulgarischen Kulturinstitut diese Exposition für Gotha zusammengestellt. Gezeigt werden Radierungen, Aquatinta, Lithografien und Aquarelle.
Dimo Kolibarov, geboren 1965, studierte von 1979 bis 1984 an der Kunsthochschule in Plovdiv und von 1990 bis 1996 an der Nationalen Kunstakademie in Sofia. Seit 1987 stellt er sein künstlerisches Werk in Bulgarien und im Ausland aus. Einzelausstellungen führten ihn unter anderem nach Schottland, Belgien, Deutschland, Polen, Frankreich und Japan. Durch eine Vielzahl von internationalen Preisen wurden seine künstlerischen Arbeiten und seine Teilnahme an Wettbewerben ausgezeichnet. Ivaylo Mirchev, 1954 geboren, studierte bis 1981 Malerei an der Nationalen Kunstakademie. Ab 1983 nahm er als Vertreter der zeitgenössischen bulgarischen Kunst an einer Vielzahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im Ausland – Deutschland, Italien, Russland, Niederlande, Schweden, Österreich, Belgien, China, Polen, Tschechien, Slowakei, Ägypten - und in seinem Heimatland Bulgarien teil.
Die Arbeiten beider Künstler werden erstmals in der Thüringer Region gezeigt. Die Mitglieder des Fördervereins freuen sich, dass die Zusammenarbeit mit dem Bulgarischen Kulturzentrum Berlin so unkompliziert und freundschaftlich verlaufen ist. „Wir werden Bulgarien nicht nur als Reiseziel, sondern auch mit den Augen ihrer Künstler kennen und schätzen lernen. Unser aller Dank gilt Professor Wolfgang Schreiner und der Botschaftsrätin Oli Grueva, Leiterin des Bulgarischen Kulturinstitutes, die es ermöglichten eine so hochkarätige Ausstellung nach Gotha zu holen.“, so Marlies Mikolajczak, die Vereinsvorsitzende. Am Freitag, den 20. Mai 2011 wird ab 13 Uhr die Exposition durch den Mitarbeiter des Kulturzentrums Herrn Stanchev und durch das Team des Tivoli aufgebaut. Die Presse ist hierzu herzlich eingeladen.
Marlies Mikolajczak
Vereinsvorsitzende
19.04.2011
40-Stunden-Woche für Beamte
Auszug aus der Rede
von Dr. Werner Pidde am 14. April in der Plenarsitzung des Landtages
Angestellte und Beamte müssen analoge Arbeitsbedingungen haben. Das
ist eine grundsätz-liche Frage der Gerechtigkeit. Dies ist die Basis für
unsere funktionierende öffentliche Infrastruktur. Die wiederum ist wichtig
für weite Bereiche unseres Lebens. Wir haben ein leistungsfähiges Beamtentum
und sind stolz darauf. Das betrifft unter anderem die Beamten, die als
Polizist, als Lehrer, im Justizvollzug oder als Finanzbeamte hervorragende
Arbeit leisten. Analoge Arbeitsbedingungen heißt für uns dezidiert auch
gleiche Arbeitszeit und das heißt für uns 40-Stunden-Woche.
Deshalb hat
meine Fraktion auch in der zurückliegenden Legislaturperiode vehement
protestiert, als die Arbeitszeit auf 42 Stunden angehoben worden ist. Es war
im Jahr 2005. Die damalige CDU-Regierung hat die Beamten als Sparschweine
entdeckt und die Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden angehoben. Dies erfolgte
im Einklang mit den Südländern Bayern, Baden-Württemberg und Hessen.
Thüringen war das einzige neue Bundesland, das diesen Weg gegangen ist. Das
politische Ziel war zu erkennen. Bei den Tarifverhandlungen sollte das
Gleiche für die Angestellten erreicht werden. Das war aber bei den
Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht durchsetzbar.
Inzwischen hat
sich meines Erachtens der Wind gedreht. Langsam wird der Mangel an
qualifizierten Arbeitskräften auch im öffentlichen Dienst sichtbar. So hat
Bayern bereits die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche beschlossen.
In
Thüringen hat die SPD die Forderung nach der Wiedereinführung der
40-Stunden-Woche für die Beamtinnen und Beamten in die
Koalitionsverhandlungen eingebracht und mit der CDU beraten. Der
Koalitionspartner wollte eine Verringerung der Wochenarbeitszeit nur mit
einer Koppelung an eine längere Lebensarbeitszeit. So wurde es letztendlich
vereinbart und im Koalitionsvertrag festgeschrieben.
Die SPD-Fraktion hat
sich frühzeitig dafür eingesetzt, dass die 40-Stunden-Woche für die
Beamtinnen und Beamten schon zum 1. Januar dieses Jahres gelten sollte. Auch
Ex-Innenminister Prof. Huber hat das so gesehen und hat im vergangenen
Sommer öffentlichkeitswirksam angekündigt, es werde so kommen. Es kam aber
nicht so. Die CDU hat auf ihrem Junktim mit der Altersgrenze bestanden. So
ist also die Arbeitszeitverordnung jetzt in diesen Gesetzentwurf des
Finanzministers eingebettet. Die 40-Stunden-Woche hätte auch von der
Landesregierung allein beschlossen werden können, hat sie aber nicht
gemacht. Der Finanzminister will die Wochenarbeitszeit im Rahmen dieses
Gesamtpaketes zur Altersversorgung der Beamten und Richter erledigen.
Der
vorgelegte Gesetzentwurf betrifft die Regelarbeitszeit der Beamten, er
betrifft auch die Regelaltersgrenze, die stufenweise angehoben werden soll.
Es geht aber im Wesentlichen auch darum, jetzt ein eigenes Thüringer
Beamtenversorgungsgesetz zu schaffen. Bisher haben wir die Fortführung des
Beamtenversorgungsgesetzes des Bundes. Dazu ist eine ganze Reihe von
Veränderungen erforderlich. Jetzt in der 1. Lesung des Gesetzes will ich
darauf nicht weiter eingehen.
Auch die inhaltlichen Differenzen zwischen
den Fraktionen werden wir im Ausschuss ausführlich diskutieren. Ziel soll es
sein, den Gesetzentwurf vor der Sommerpause zu verabschieden. Dass wir uns
heute Abend im Haushalts- und Finanzausschuss zu einer Sondersitzung
treffen, um über die notwendigen Anzuhörenden und Anhörungszeiträume zu
beschließen, ist ein Schritt dorthin.
Dr. Werner
Pidde
SPD- Landtagsabgeordneter
07.04.2011
Hundeattacken beschäftigen Innenpolitiker im
Landtag
Besorgt äußert sich Matthias Hey, Gothaer
Abgeordneter des Landtags, zum gestrigen Vorfall einer Hundeattacke im
Landkreis. Am Mittwochabend wurde in Tambach-Dietharz ein Ehepaar von einem
Rottweiler-Mischling attackiert, die 72jährige Frau trug dabei schwerste
Bissverletzungen davon und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein
Krankenhaus geflogen werden.
„Derzeit laufen die Vorbereitungen für einen
entsprechenden Gesetzentwurf hier im Landtag auf Hochtouren“, informiert
Matthias Hey, der auch Vorsitzender des hierfür zuständigen Innenausschusses
ist. Das so genannte „Kampfhundegesetz“ wird insbesondere in jüngster Zeit
wieder kontrovers diskutiert, erst am vergangenen Sonnabend wurde ein
9jähriger Junge in Niederorschel im Landkreis Eichsfeld von einem Kampfhund
angefallen und musste mit schweren Gesichtsverletzungen notoperiert werden.
CDU und SPD ringen deshalb derzeit an einer gemeinsam getragenen rechtlichen
Regelung zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren. Die letzten
strittigen Punkte sollen zeitnah so geklärt werden, dass das Gesetz im Mai
den Landtag passieren kann.
„Wir sind dabei auf einem sehr guten Weg“,
schildert Hey die sehr intensiv geführte Diskussion innerhalb der Koalition,
„strittig sind nach wie vor die Erstellung einer Rasseliste, eine allgemeine
Haftpflicht und ein Sachkundenachweis für die Tierhalter.“
Das Gesetz
erscheine nur auf den ersten Blick simpel, „aber es gibt spätestens dann
Bedenken, wenn beispielsweise eine 80jährigen Oma ihren Pudel versichern
oder einen Hundeführerschein machen soll“, so Hey. Selbst bei der Definition
potentiell gefährlicher Hunderassen würden die Meinungen der Experten weit
auseinander gehen. „Nach den mir jetzt vorliegenden Informationen ist
beispielsweise der Rottweiler in Tambach-Dietharz niemals aggressiv
aufgefallen“, so der Innenpolitiker, der derzeit mit den jeweiligen Experten
im Landtag sämtliche Informationen zu den jüngsten Vorfällen zusammenträgt
und auswertet.
„Mir liegt in jedem Fall sehr daran, dass das Gesetz so
schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden kann“, meint Hey, der sich
auch persönlich für eine zügige Abarbeitung in der Koalition einsetzen will.
Sascha Bohn
pers. Referent von Matthias Hey MdL
02.04.2011
Einladung zur Maifeier nach Crawinkel
Am Sonntag, dem 1.Mai, findet ab 15.00 in der „Alten Mühle“ bei
Kaffee und Kuchen oder der typischen Thüringer Bratwurst unser Maifest
statt, zu dem wir alle Crawinkler, aber auch unsere Nachbarn, recht herzlich
einladen.
Es verspricht wieder ein unterhaltsamer und fröhlicher
Nachmittag zu werden. Mit den „Syncopeters“ aus Arnstadt spielt eine der
besten Dixieland-Bands unserer Region auf. Die Kinder werden wieder die
Möglichkeit haben, bei einem kleinen Flohmarkt ihre Ware feil zu bieten. Die
Gespräche mit unserem Bürgermeister und unseren Kommunalpolitikern sind
„inklusive“.
Wir freuen uns auf ein schönes Maifest und vor allem auf
Sie - unsere Gäste!
Ihr
SPD Ortsverein Crawinkel
Petra Heß
Vorsitzende
18.03.2011
Neumitglieder werden im Tivoli begrüßt
Die Thüringer Sozialdemokraten laden morgen ab 10 Uhr zum
landesweiten Neumitgliedertreffen im geschichtsträchtigen Gothaer Tivoli
ein.
Derzeit zählt der SPD-Landesverband Thüringen 4384 Mitglieder. Der
Kreisverband Gotha ist mit 346 Mitgliedern nach der SPD Erfurt der
zweitgrößte SPD-Kreisverband. Wie die SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß
mitteilt, sind zu der Veranstaltung nicht nur die im vergangenen Jahr
eingetretenen Neumitglieder herzlich eingeladen, sondern alle an der SPD
interessierten Bürgerinnen und Bürger in der Region.
"Bürgerbeteiligung
ist für uns sehr wichtig. Der SPD-Kreisverband hat das Jahr 2011 zum
Bürgerjahr ausgerufen und diese bekommen nun auch die Möglichkeit, eigene
Kandidatenvorschläge für die Landratswahl 2012 einzubringen", begründet Heß
und spielt damit auf die offenen Vorwahlen an, die der SPD-Kreisverband
erstmals durchführt.
Neben dem SPD-Landesvorsitzenden Christoph Matschie,
welcher über die aktuelle Politik im Freistaat informiert, wird Carsten
Schneider, Sprecher der SPD-Landesgruppe Thüringen im Deutschen Bundestag,
einen Einblick in die Arbeit der Parlamentarier in Berlin geben.
Martina Grauel
Pressesprecherin
09.03.2011
Kandidatenkür läuft
Seit dem 4.
Februar können die Bürger aus dem Landkreis Gotha erstmals unabhängig vom
Parteibuch ihre Vorschläge einreichen. Die einzige
Bedingung: Der
Kandidat muss Mitglied der SPD sein oder es bis zur Kandidatenkür werden.
Wie die SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß betätigt, sind bereits mehrere
Nominierungsformulare eingegangen. Welche Personen bisher empfohlen wurden,
verrät allerdings Heß nicht:
"Die Kandidatenliste wird am 11. April
geschlossen, geprüft und eine Woche später veröffentlicht."
Dann
folge das eigentliche Verfahren. Im Rahmen der drei folgenden
Bürgerversammlungen in Gotha, im Südkreis und im Nordkreis erhalten die
Kandidaten die Möglichkeit, die Wählerinnen und Wähler in Rededuellen von
ihrer Kandidatur zu überzeugen. Wie die Kandidaten ihren Vorwahlkampf
gestalten, sei jedem selbst überlassen.
Mit diesem Wahlverfahren
betreten die Sozialdemokraten Neuland. Für die SPD-Kreis-Chefin ist diese
Form der Bürgerbeteiligung zeitgemäß und wird sich durchsetzen. "Wer
beansprucht, die Mehrheit der Menschen im Kreis von der eigenen Politik zu
überzeugen, sollte diese im Vorfeld auch befragen", begründet sie den
Vorstoß ihres SPD-Kreisverbandes.
Die eigentliche und
kommunalrechtlich bindende Nominierungsveranstaltung soll dann im Herbst
erfolgen.
Martina Grauel
Pressesprecherin
07.03.2011
Lohn reicht nicht zum Leben
Pidde: Kommunen
zahlen die Zeche

"Der wirtschaftliche Aufschwung hat einen bitteren Beigeschmack,
weil die Beschäftigten nur unzureichend am Erfolg der Unternehmen beteiligt
werden", kritisiert Dr. Werner Pidde die Auseinandersetzungen der letzten
Tage und Wochen über einen Mindestlohn in der Zeitarbeitsbranche.
Über 3300 Menschen im Landkreis Gotha können von ihrer
sozialversicherungspflichtigen Arbeit nicht leben und müssen als "Aufstocker"
zusätzlich zu ihrem Lohn Sozialleistungen beantragen. Vor allem
Leiharbeitskräfte sind auf zusätzliche Hartz-IV-Leistungen angewiesen. "Die
Leute machen mit ihrem Vollzeitjob die gleiche Arbeit wie die
festangestellten Kolleginnen und Kollegen, verdienen aber im Durchschnitt
ein Drittel weniger.
Es werden Löhne gezahlt, die zum Leben nicht
reichen", so der SPD-Landtagsabgeordnete.
Die Zeitarbeitsfirmen
verdienen sich eine goldene Nase. Die Zeche müssen die Kommunen zahlen, um
Mietzuschuss und Heizkosten für schlecht bezahlte Leiharbeiter zu tragen.
Insgesamt gab der Landkreis Gotha im vergangenen Jahr 69 Mio. Euro im
Einzelplan "Soziale Sicherung" aus. Einen Großteil davon holt sich der
Landkreis über die Kreisumlage von den zunehmend klammen Städte und
Gemeinden zurück.
Deshalb fordert Pidde, der auch Vorsitzender des
Ausschusses für Soziales, Kultur und Bildung im Landkreis Gotha ist, einen
gesetzlichen Mindestlohn für Zeitarbeit als ersten Schritt zum Grundsatz
gleicher Lohn für gleiche Arbeit.
Klein
Pers. Referent
04.03.2011
SPD berät über Schulnetzplan
Ganz
im Zeichen der Diskussion um den Schulnetzplan im Landkreis Gotha steht auch
die nächste Vorstandssitzung des SPD-Kreisverbandes Gotha. Am kommenden
Montag wollen die Genossen ab 18 Uhr in Günthersleben-Wechmar über ihr
weiteres Vorgehen beraten.
„Inhaltlich ist keine Diskussion mehr
notwendig“, betont Kreis-Chefin Petra Heß. „Wir stehen zu allen
Regelschulstandorten im Landkreis Gotha!“
Kurz und gut: Eine Schließung
der Regelschulen in Crawinkel und Molschleben sei mit den Sozialdemokraten
im Gothaer Kreistag nicht durchzusetzen, so Heß. Nun ginge es vor allem
darum, das weitere strategische Vorgehen zu diskutieren. Heß gibt sich
kämpferisch: „Wir sind fest entschlossen, nach Kräften zu mobilisieren, um
die geplanten Schließungen zu verhindern.“ Vor allem in die Regelschule
Crawinkel seien in den vergangenen Jahren über 200 000 Euro investiert
worden. Schon allein aus diesem Grund sei eine Schließung abwegig. „So darf
man nicht mit Steuermitteln umgehen!“, erklärt die SPD-Kreisvorsitzende.
„Außerdem ist eine Schule immer auch ein Standortfaktor. Das gilt in
Molschleben wie in Crawinkel und anderenorts.“
Martina Grauel
Pressesprecherin
24.02.2011
Standortfrage zu wichtig für politisches Theater
Die Bundeswehr befindet sich in der größten Umstrukturierung
ihrer Geschichte und die Streitkräfte sind nicht nur ein zentraler
Wirtschaftsfaktor im Kreis Gotha. Hier, in unserer Heimat, haben viele
Soldaten mitsamt ihren Familien einen Lebensmittelpunkt gefunden. Wir
sollten diesen Menschen zeigen, dass sie in Thüringen geachtet sind, dass
ihr noch immer notwendiger und gefährlicher Beruf unsere Anerkennung findet.
Umso bedauerlicher ist das politische Theater um die Standortfrage. Jene,
die in Berlin die Reform vorantreiben, versuchen hier zu Hause – wo die
Menschen die Konsequenzen zu tragen haben – ein doppeltes Spiel. Mittels
durchsichtiger Manöver im Kreistag und unter Missachtung der
Geschäftsordnung versucht sich die CDU zum Retter der Kasernen
aufzuschwingen, während ihre Vertreter in der Berliner Koalition genau das
Gegenteil tun.
Alle Mitglieder unserer Fraktion stehen ohne Einschränkung
hinter den Standorten Gotha und Ohrdruf. Unser Vorschlag, diesen Willen
durch eine Unterschriftenliste aller Kreistagsmitglieder zu bekunden,
scheiterte am Landrat – nicht der SPD. Die Geschäftsordnung gilt es
einzuhalten, man kann sich diese nicht „backen“ – so wie man sie gerade
braucht. Das müsste auch der Landrat wissen. Deshalb war es nur eine
logische Konsequenz der Fraktion SPD/ Bündnis 90 Die Grünen, den vorgelegten
Antrag abzulehnen und stattdessen jedes Mitglied einzeln aufzufordern mit
einer Unterschrift Stellung zu beziehen.
Ich habe mich als Mitglied im
Verteidigungsausschuss des Bundestages bei der letzten Bundeswehrreform für
unsere Standorte eingesetzt und ich werde es auch jetzt tun. In den nächsten
Tagen und Wochen sind Gespräche etwa mit Mitgliedern des
Verteidigungsausschusses, mit dem Generalinspekteur oder mit der Führung des
hiesigen Wehrbereichskommandos geplant.
Ich habe viele gute Argumente,
die für den Erhalt unserer Standorte sprechen und es gibt noch viele gute
Leute in der militärischen Führung, die für diese Argumente offen sind.
Ich rufe alle Beteiligten auf, nach ihren Möglichkeiten konsequent zu
handeln. Für politische Spielchen ist das Thema jedoch zu ernst. Es geht um
das Schicksal vieler Menschen in unserer Mitte und auch um eine
wirtschaftspolitische Dimension, die immer im Blickwinkel bleiben muss.
Davon profitieren nicht nur unsere Soldaten, sondern wir alle im Landkreis.
Jetzt gilt es an einem Strang zu ziehen.
Petra Heß
SPD Kreisvorsitzende
11.02.2011
Gesundheitspolitik im Krankenhaus Waltershausen /
Friedrichroda
Sozialministerin Taubert informierte sich vor Ort
Auf Bestreben des SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde war die
Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit Heike Taubert zu Fragen der
Gesundheitspolitik zu Gast im Krankenhaus Waltershausen / Friedrichroda.
Gemeinsam mit der Geschäftsführerin Annett Gratz, dem ärztlichen Direktor
Dr. Carsten Stülzebach und dem Vorstandsmitglied der Rhönkliniken Volker
Feldkamp wurden die Erfahrungen mit dem Medizinischen Versorgungszentrum,
dem Ärztemangel, der Hygienemaßnahmen sowie über weitere Vorhaben des
Krankenhauses beraten.
Als eines der größten Arbeitgeber der Region
bietet das Krankenhaus Waltershausen/Friedrichroda mit seinen sechs
Fachabteilungen ein ausgewogenes Spektrum für die komplexe
Regionalversorgung. Auch davon hat sich Taubert an diesem Tag während eines
Klinikrundgangs ein eigenes Bild verschaffen können.
Bei dem Besuch waren
außerdem der Bürgermeister der Stadt Friedrichroda Thomas Klöppel sowie das
SPD-Stadtratsmitglied Frieder Eccarius zugegen.
Ines Gimm
pers.
Referentin
02.02.2011
"Nicht im eigenen Saft
schmoren..."
Gothaer SPD setzt bei Landratskandidatenwahl völlig neue
Akzente
Mit einem Paukenschlag beginnt der SPD-Kreisvorstand
das Jahr 2011.
Denn er hat auf seiner ersten Sitzung im neuen Jahr den
"Fahrplan" für die Nominierung eines sozialdemokratischen Landratskandidaten
beschlossen.
"Neu ist", erklärt die SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß, "dass
die Bürger im Landkreis Gotha erstmals unabhängig vom Parteibuch die
Gelegenheit bekommen, selbst Landratskandidaten vorzuschlagen."
Die
einzige Bedingung: Der Kandidat muss Mitglied der SPD sein oder es bis zur
Kandiaten-Wahl werden wollen. Dieses Konzept räumt jedem Wahlberechtigten im
Landkreis ein Vorschlagsrecht für die im Herbst geplante Kandidatenkür ein.
"Wer beansprucht, die Mehrheit der Menschen im Kreis von der eigenen Politik
zu überzeugen, sollte diese im Vorfeld auch befragen", begründet Heß den
Vorstoß des SPD-Kreisvorstandes.
Wie die Vorwahlen im Einzelnen
funktionieren, wollen die Sozialdemokraten am kommenden Freitag im Rahmen
einer Festveranstaltung zum 140. Geburtstag von Reichspräsident Friedrich
Ebert vorstellen.
Drei Namen indes werden auf der Vorschlagsliste von
vornherein fehlen.
Der Landtagsabgeordnete Matthias Hey, die
SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß und der Gothaer Oberbürgermeister Knut Kreuch
werden ihre Hüte nicht in den politischen Ring für die Landratswahl im Jahr
2012 werfen.
"Wir wollen unseren Wählerauftrag auch weiterhin in unseren
bisherigen Ämtern nachgehen", erklärt Hey.
"Es ist nicht unser Ansinnen,
erfolgreiche und im Kreis populäre SPD-Politiker für andere Positionen ins
Spiel zu bringen. Es gibt im SPD-Kreisverband Gotha und darüber hinaus
genügend fähige Köpfe, die in der Lage sind, eine Landratswahl zu gewinnen
und den Landkreis Gotha erfolgreich zu führen", meint der Sozialdemokrat.
Dass nicht nur Genossen Vorschläge für den Landratskandidaten machen können,
empfindet auch Knut Kreuch als gelebte Demokratie: "Wir schmoren nicht im
eigenen Saft und geben keinem Ämterkarussell unter Sozialdemokraten
Schwung."
Übrigens: Ein derart offenes Vorwahlverfahren ist in der
Bundesrepublik Deuschland bislang einmalig. Wer mehr erfahren möchte, erhält
am kommenden Freitag im Tivoli Auskunft. Die Veranstaltung des
SPD-Kreisverbands Gotha beginnt 16 Uhr.
Martina Grauel
Pressesprecherin
31.01.2011
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus
Liebe Besucher unserer Homepage,
in diesen Tagen gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus. Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. Auschwitz steht dabei symbolhaft für den vielerorts durchgeführten Völkermord und für die Millionen Opfer, die durch das Regime des Nationalsozialismus entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.
Dieser für uns ganz besondere Gedenktag ist 1996 in Deutschland durch den damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt worden. Seitdem begeht der Deutsche Bundestag diesen Gedenktag jährlich im Rahmen einer Feierstunde. Mittlerweile ist dieser Tag übrigens auch weltweit der offizielle Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus.
Ich persönlich halte eine Beschäftigung mit dem Negativ-Teil unserer Geschichte für ungeheuer wichtig.
Gewiss, sie führt in eine Zone erhöhter Empfindlichkeit, ja in eine Zone des verschämten Schweigens und der Tabuisierung. Aber gerade dort, wo die Geschichte eines Volkes sich als Folge von Niederlagen und Katastrophen darstellt, ist jener Prozess zu erinnern, der hierzu geführt hat. Vieles hierzu ist sicherlich schmerzhaft. Es ist daher verständlich, wenn man lieber Augen und Ohren davor verschließen will. Es ist einfacher, die geschichtliche Katastrophe zu vergessen und nicht wahrzunehmen, eben gerade weil der Versuch, sie aufzuklären, so peinlich und schmerzhaft ist.
Mit dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wird an eine offene Wunde des deutschen Bewusstseins gerührt. Doch um sie zu schließen, müssen wir genau hinsehen. Nicht um zu wehklagen, sondern um den zeitweiligen Zusammenbruch des Menschlichen in Deutschland zu verstehen. Gerade in einer Zeit, in der Rechtsextreme weiter aktiv sind, ist es für die Zukunft Deutschlands wichtig, diese Problematik aus der Dunkelheit, in der sie manche gerne halten würden, ans Licht zu holen und öffentlich zu diskutieren. Dies sind wir den Opfern schuldig - dies sind wir uns allen und besonders unseren Kindern schuldig.
Unser Anliegen kann darum mit wenigen Worten wiedergegeben werden: "Erinnern für die Zukunft!" Nur wer vom Heute aus mit unverstelltem Blick zurückschaut, kann ein besseres Morgen erbauen!
Petra Heß
Kreisvorsitzende
20.01.2010
SPD Gotha: „Kreisgebietsreform ist
unausweichlich!“
Sozialdemokraten wollen sich auch in
Zukunft für Gotha als Kreisstadt einsetzen
In die Diskussion um eine
Thüringer Gebietsreform hat sich der SPD-Kreisverband Gotha eingeschaltet.
Nach der SPD Thüringen und der SPD-Landtagsfraktion spricht sich auch der
SPD-Kreisvorstand vehement für eine Kreisgebietsreform aus.
Uwe Walther,
der stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbands Gotha, ist der
Auffassung,
dass „mit der Umstrukturierung durch eine Kreisgebietsreform
wichtige Synergieeffekte freigesetzt werden.
Diese müssen genutzt werden,
um eine funktionsfähige Verwaltungsstruktur zu erhalten.“
Nicht zuletzt
die vergangenen finanzpolitischen Beratungen im Kreistag hätten gezeigt, wie
schwer es sei, einen Haushalt zu verabschieden, der den Anforderungen eines
sich nachhaltig entwickelnden Landkreises gerecht werde, betont Walther, der
auch im Kreistag sitzt.
Zugleich sei klar, dass die Mittel aus dem
Solidarpakt und die Zuweisungen aus verschiedenen Töpfen der Europäischen
Union in den kommenden Jahren weiter sinken. „Dies bedeutet auch enorme
Mindereinnahmen für das Land Thüringen und die Landkreise und Kommunen“, so
Walther. Hinzu komme, „dass die Menschen durch den demografischen Wandel
immer älter werden und die Einwohnerzahl in den Kommunen durch die
Abwanderung und sinkende Geburtenraten enorm abnimmt“, weiß der
Sozialdemokrat. „Weil die Schlüsselzuweisungen vom Land unter anderem an die
Einwohnerzahlen gekoppelt sind, werden auch Einnahmen der Gemeinden künftig
noch schmaler ausfallen.“
Eine Gebietsreform sei daher der einzige Weg,
Thüringen effizient zu gestalten und zu verwalten.
„Im Zuge der
Verwaltungs- und Gebietsreform muss auch die kommunale Selbstverwaltung
gestärkt werden.
Denn nur größere und leistungsfähigere Kreise und
Kommunen können mehr Aufgaben ökonomisch sinnvoll übernehmen und
kostensenkende Effekte realisieren“, erklärt Walther.
Zugleich bekräftigt
der Kreisvorstand, dass die hiesige SPD sich für einen Kreis „mit einer
Kreisstadt Gotha“ einsetzen werde. „Gotha hat eine große Bedeutung für
Westthüringen. Dies muss sich natürlich auch in einer Gebietsreform
niederschlagen“, erklärt die SPD-Kreisvorsitzende Petra Heß.
Die SPD
Thüringen hat sich für Kreise mit einer Mindestgröße von 200 000 Einwohnern
ausgesprochen.
Die neuen Strukturen sollen nach Vorstellung der
Sozialdemokraten bereits bis 2015 stehen. Im Landkreis Gotha leben derzeit
138 423, im benachbarten Unstrut-Hainich-Kreis nur 109 187 und im Ilm-Kreis
112 316 Einwohner.
Marius Abendroth-Sieboldt
Schriftführer des
Kreisvorstandes
03.01.2011
Ärztemangel entgegenwirken

Pidde will spezifische Förderprogramme
"Wochenlange Terminanmeldungen und stundenlange Wartezeiten werden zur
Regel", kritisiert Dr. Werner Pidde den bevorstehenden Ärztemangel im
Landkreis Gotha. Der Landtagsabgeordnete spricht sich deshalb für
spezifische Förderprogramme für niederlassungswillige junge Mediziner und
verbesserte Weiterbildungsmöglichkeiten zum Facharzt für Allgemeinmedizin
aus. Die Tätigkeit des Arztes auf dem Land muss wieder attraktiver werden.
Bereits jetzt besteht eine hausärztliche Unterversorgung im Landkreis Gotha.
Allein in der Stadt Gotha fehlen neun Hausärzte. Zukünftig müssen die
Hausärzte im Landkreis 10.000 Patienten mehr betreuen als im bundesweiten
Bedarfsplan vorgesehen sind. Vor allem die Versorgungsstrukturen im
ländlichen Raum sind problematisch. Das Durchschnittsalter der Hausärzte
liegt bei 55 Jahren. Fast 40 Prozent der Hausärzte sind über 60 Jahre alt.
Aus Altersgründen werden weitere niedergelassene Ärzte ihre Praxen schließen
ohne dass entsprechender Nachwuchs vorhanden ist.
"Man muss mehr Anreize
geben, damit die Absolventen der Thüringer Universitäten hier bleiben und
Mediziner aus anderen Bundesländern und auch anderen Staaten zu uns kommen",
so der SPD-Politiker.
Neben der Überalterung der Ärzteschaft sind die
Rahmenbedingungen bei steigenden Fallzahlen, die höhere Morbidität der
Patienten und die finanzielle Vergütung nach zu justieren.
Klaus
Klein
Pers. Referent Dr. Piddes
21.12.2010
Lippenbekenntnissen des Landrates zum Bahnerhalt
müssen Taten folgen
Stefan Schambach, stellvertretender
Vorsitzender der Kreistagsfraktion von SPD/Bündnis 90/Die Grünen, hat den
Landrat des Kreises Gotha, Konrad Gießmann, in Sachen Erhalt der Bahnstrecke
Gotha-Gräfenroda zum Handeln aufgefordert.
„Die Lippenbekenntnisse des
Landrates reichen nicht aus, um den Thüringer Verkehrsminister zum Einlenken
zu bewegen. Notwendig ist ein Konzept der Kreisverwaltung, das dem
Bahnverkehr im Südkreis den Vorrang vor dem Busverkehr gibt, damit die
unselige Diskussion um vermeidbare Parallelverkehre endlich ein Ende hat“,
so Schambach.
Das Kreistagsmitglied verweist auf ein kürzlich durch
den Landtagsabgeordneten Dr. Werner Pidde in Erfurt initiiertes Gespräch mit
dem Verkehrsminister, Herrn Carius, und dem zuständigen Referatsleiter,
Herrn Hummel, an dem auch Schambach selbst teilgenommen hat.
In diesem
Gespräch sei deutlich geworden, dass das Land den Landkreis Gotha viele
Jahre vergeblich auf eine Reduzierung des parallelen Busverkehrs entlang der
Bahnstrecke Gotha-Gräfenroda gedrängt habe. Weiter zurückgehende
Passagierzahlen und die Weigerung des Landkreises Gotha, der Forderung nach
Vermeidung des Parallelverkehrs nicht nur halbherzig zu folgen, habe
schließlich zur jetzigen Entscheidung des Verkehrsministers, für die Strecke
ab 2012 den Bahnverkehr nicht erneut zu bestellen, beigetragen.
Schambach warb dafür, die Bahnstrecke Gotha-Gräfenroda endlich auch als
strukturpolitisch wichtiges Element für den Landkreis zu erkennen und auf
Kreisebene alles Notwendige für deren Erhalt zu tun. „Die Chancen für die
weiterhin gute Entwicklung und die erfolgreiche Ausweitung des
Gewerbestandortes Ohrdruf mit seinen inzwischen 3.000 Beschäftigten steigen
durch einen Erhalt der Bahnstrecke. Eine solche Entwicklung sollte der
Landrat nicht durch falsche bzw. ausbleibende Weichenstellungen im ÖPNV des
Landkreises zunichte machen“, so Schambach.
Ein erster Schritt in
die richtige Richtung könnte die weitere Verbesserung der Busverbindung vom
Ohrdrufer Bahnhof ins Gewerbegebiet Ohrdruf und deren aktive Bewerbung in
den Unternehmen im Gewerbegebiet sein. Mit dem seit einigen Tagen geltenden
Verkehrsverbund Mittelthüringen werde das Umsteigen von der Bahn auf den Bus
und umgekehrt attraktiver, da nur noch eine Fahrkarte notwendig sei.
Dies
könnte auch für eine Buslinie vom Bahnhof Luisenthal nach Oberhof anstelle
der Linie Gotha-Oberhof genutzt werden. Eine aktivere Bewerbung des Ganzen
im Tourismusort Oberhof könnte für zusätzliche Fahrgäste in Bus und Bahn
sorgen. Natürlich müsste dann auch für die ausreichende Anbindung von
Hohenkirchen und Schwabhausen an das ÖPNV-Netz gesorgt werden, greift
Schambach möglichen Bedenken vor.
Gabriele
Reichstein
Fraktionsvorsitzende der SPD Kreistagsfraktion
21.12.2010
SPD Kreisverband zur Weihnachtsfeier in der
Kulturscheune
Die Kulturscheune platzte aus allen Nähten.
Stühle wurden herbeigeschleppt. Dann startete das Programm zur
Familienweihnachtsfeier der Sozialdemokraten im Landkreis Gotha. Zunächst
wurden die Gäste mit einem Programm der „Waidspatzen“ aus der Mühlberger
Kindertagesstätte überrascht. Die kleinen Steppkes zeigten mit vollem
Einsatz, was sie in den letzten Wochen für die Weihnachtszeit geprobt hatten
– und das konnte sich sehen lassen. Wann erlebt man schon mal ein richtiges
kleines Engelballett?
Danach kam in bewährter Weise der Weihnachtsmann,
nur dass das wie in jedem Jahr eine Weihnachtsfrau war. Bei Kerzenschein
wurde dann in gemütlicher Runde das Jahr ausgewertet, diskutiert und Pläne
für die Zukunft gab es auch schon.
Hinzu kommt noch eine Spendensammlung.
Seit Jahren schon besuchen die Sozialdemokraten des Landkreises Gotha
gemeinsam mit dem Weihnachtsmann die Kinder des Kinder- und Jugendheimes
Klostermühle und Tabarz. Die Wunschzettel sind schon geschrieben und so
werden sich mit den eingenommenen Spenden wieder 20 Kinder am Heiligabend
über einen gutgefüllten Sack des Weihnachtsmannes freuen können.
Petra Heß
Kreisvorsitzende
01.12.2010
Iris Gleicke besucht Schmitz Cargobull AG und
diskutiert im Tivoli
Die Südthüringer Bundestagsabgeordnete
Iris Gleicke besucht am Donnerstag, 9. Dezember 2010 die Firma
Schmitz
Cargobull AG. In diesem Rahmen wird sie sich zu einem Meinungsaustausch mit
der Geschäftsführung des
Unternehmens und mit dem Betriebsrat treffen. An
diesem Termin nehmen auch die Beigeordnete der Stadt Gotha
Frau Marlies
Mikolajczak, die Ausländerbeauftragte des Freistaates Thüringen Frau Petra
Heß, die Vorsitzende
der SPD-Kreistagsfraktion Frau Gabriele Reichstein
sowie der Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Herr
Matthias Stender
teil
Termin: Donnerstag, 9. Dezember 2010 13.00 Uhr Betriebsbesichtigung
Ort: Schmitz Cargobull AG
Kindleber Straße 99
99867 Gotha
Am Abend
des 9. Dezember 2010 um 19.00 Uhr wird Iris Gleicke im Tivoli Gotha über
Ihre Arbeit als Bundestagsabgeordnete berichten und zur Tagespolitik
(Gesundheitspolitik, Atompolitik der Regierung, Kürzungen im Bundeshaushalt)
Fragen von Bürgern beantworten.
Programm
13.00 Uhr
Betriebsbesichtigung, Gespräch mit
Geschäftsführung und Betriebsrat
16:00 Uhr Bürgersprechtag im Büro Matthias Hey
19.00 Uhr
Abendveranstaltung im Tivoli Gotha
(AmTivoli 3, 99867 Gotha)
Martina Grauel
Pressesprecherin
25.11.2010
Sozialdemokraten sehen
Gießmann isoliert
Mit scharfer Kritik hat
der SPD-Kreisverband auf das Verhalten von Landrat Konrad Gießmann (CDU) in
der aktuellen Diskussion um die Kreisumlage reagiert. „Da es nun schon zum
wiederholten Mal vorkam, dass sich der Landrat einer deutlichen
Kreistagsmehrheit beugen musste, stellt sich für uns die Frage, wie lange
sich Konrad Gießmann noch halten kann“, erklärte dazu Uwe Walther, der
stellvertretende Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes. Der
Kreistagsabgeordnete spielt damit auf die jüngsten Abstimmungsniederlagen
des Landrates bei der Kreistagssitzung am vergangenen Mittwoch an. „Nicht
nur das der Landrat bei der wichtigen Abstimmung über Haushalt 2011 auf der
Verliererseite saß“, betonte Walther, „bei der Abstimmung über die
Entwicklung des von-Bülow-Gymnasiums in Neudietendorf votierte er gar gegen
die Mehrheit seiner eigenen Fraktion – und verlor!“ Und dies sei in der
Vergangenheit eben kein Einzelfall gewesen, sondern häufig vorgekommen.
Walthers Fazit: „Der Landrat hat seine Fraktion nicht im Griff oder die
Fraktion nicht den Landrat. Egal, so kann die CDU kein verlässlicher Partner
für uns sein.“ In der CDU seien nun Machtworte oder Personalentscheidungen
gefragt.
Uwe Walther
Stellvertretender Kreisvorsitzender
17.11.2010
Gymnasium Neudietendorf: Landrat muss mit Ilmkreis
und Erfurt verhandeln
Im Zusammenhang mit den derzeit sehr
emotional geführten Diskussionen um die zukünftige Entwicklung des
Gymnasiums Neudietendorf gibt die Vorsitzende der Kreistagsfraktion von SPD
- Bündnis 90/Die Grünen, Gabriele Reichstein, folgende Erklärung ab:
Die Entwicklung des Neudietendorfer Gymnasiums wird von der
Kreistagsfraktion von SPD - Bündnis 90/ Die Grünen seit langem sehr
aufmerksam verfolgt.
Fakt ist, dass der Standort für die Kinder aus
dem Landkreis Gotha genügend Raum bietet. Deshalb darf der Landkreis Gotha
nicht ohne weiteres in großem Stil - wie für eine durchgängige Dreizügigkeit
notwendig - investieren. Fakt ist aber auch, dass zahlreiche Kinder aus dem
Ilmkreis und auch aus der Stadt Erfurt diese Schule besuchen wollen und auch
sollen. Das ist ein gutes Zeichen für die Qualität der Schule und der
Schulpolitik im Landkreis Gotha. Auch der stete Einsatz für den Erhalt
kleiner Schulen durch die Kreistagsfraktion von SPD - Bündnis 90 /Die Grünen
hat diese Entwicklung ermöglicht. Ohne diesen Einsatz gäbe es das Gymnasium
Neudietendorf womöglich gar nicht mehr.
Die inzwischen erreichte
Entwicklung am Gymnasium in Neudietendorf belegt die Richtigkeit dieses
Weges. Viele Eltern lehnen große Schulkombinate ab und bevorzugen das
kleine, feine und individuelle Gymnasium.
Um für die gute
Weiterentwicklung dieser Schule zu sorgen, ist es nun am Gothaer Landrat,
die notwendigen Schritte einer kommunalen Zusammenarbeit mit dem
benachbarten Ilmkreis und der Stadt Erfurt auszuloten und dem Kreistag
Lösungsvorschläge zu unterbreiten, denn aus kommunalrechtlicher Sicht darf
der Landkreis Gotha diese Investition nicht alleine tragen.
Mit dieser
Forderung wird die Kreistagsfraktion der SPD - Bündnis 90/Die Grünen am
17.11.2010 in die Sitzung des Bildungsausschusses gehen, in der abermals
über das Gymnasium Neudietendorf diskutiert werden soll.
Gabriele
Reichstein
Fraktionsvorsitzende Kreistagsfraktion
17.11.2010
Geringere Kreisumlage hilft Städten und Gemeinden
in schwieriger Zeit
Stefan Schambach, stellvertretender
Vorsitzender der Kreistagsfraktion von SPD/Bündnis 90/Die Grünen, hat die
auf Antrag seiner Fraktion im Kreistag beschlossene Reduzierung der im
Haushaltsplan 2011 vorgesehenen Kreisumlagenerhöhung als wichtiges Signal
für die Städte und Gemeinden des Landkreises bezeichnet.
„Was nützt es,
wenn der Landkreis Schuldenabbau betreibt und selbst investiert, die
Kommunen im Landkreis aber nicht mehr wissen, wie sie über die Runden kommen
sollen. Mit unserem von der Mehrheit des Kreistages befürworteten Vorschlag
haben wir einen Beitrag dazu geleistet, dies besser auszutarieren“, so
Schambach.
Der Kreistagsabgeordnete verweist darauf, dass die
geringere Belastung über die Kreisumlage den Kommunen des Landkreises
ermögliche, mehr selbst zu investieren und dabei von den momentan noch
reichlich fließenden Fördermitteln des Landes, des Bundes und der EU zu
profitieren.
Den mit der Kreisumlagereduzierung verbundenen Verzicht
auf eigenen Schuldenabbau durch den Landkreis Gotha im Jahr 2011 hält
Schambach für vertretbar. „Wir haben sichergestellt, dass der Landkreis
Gotha am Ende des Jahres 2011 nicht mehr Schulden hat, als zu Jahresbeginn
2011. Angesichts der schwierigen finanziellen Situation für die gesamte
kommunale Familie ist dies ein gutes Ergebnis.“
Gabriele Reichstein
Fraktionsvorsitzende Kreistagsfraktion
10.11.2010
SPD Kreisverband fordert Erhalt der Strecke
Der SPD-Kreisverband fordert den Erhalt der Bahnlinie
Gotha-Gräfenroda, die für den Landkreis Gotha von großer strukturpolitischer
Bedeutung ist. Dazu hat sich der Kreisvorstand in seiner letzten Sitzung
bekannt.
Eines der größten Gewerbegebiete im Landkreis, das Gewerbegebiet
Ohrdruf, liegt unmittelbar an dieser Bahnlinie und wird darüber
angebunden.
Leider ist die Einrichtung eines Bahnhaltepunktes im
Gewerbegebiet durch die Bahn bisher unterblieben, wodurch erhebliche
Potentiale für eine Verbesserung der Streckenauslastung ungenutzt blieben.
Aber auch der Landkreis Gotha hat bisher nicht alle Forderungen des
Thüringer Verkehrsministeriums im Hinblick auf eine bessere
Bahnstreckenauslastung erfüllt. So gebe es nach wie vor Parallelverkehr von
Bus und Bahn entlang der Strecke. Dies sei nun willkommener Anlass für das
Ministerium die Strecke erneut in Frage zu stellen.
Aus Sicht der
Sozialdemokraten im Landkreis Gotha ist die Kreisverwaltung deshalb
aufgefordert die vom Verkehrsministerium kritisierten
Parallelverkehre nun endlich zu Gunsten des Erhalts der Bahnstrecke
aufzugeben. Eine längst fällige Entscheidung angesichts ökologischer
Herausforderungen der Gegenwart und auch im Hinblick auf zukünftige
Generationen.
Gemeinsam mit der Deutschen Bahn, dem Land und den
Anrainerkommunen sind Szenarien zu entwickeln, um eine bessere Auslastung
der Strecke zu erreichen. Aus Sicht der Kreis-SPD bietet das Gewerbegebiet
mit seinen etwas 3.000 Beschäftigten durchaus Potential dafür. Durch die
Stadtverwaltung Ohrdruf sollte die zahlreichen Unternehmen im Gewerbegebiet
mehr als bisher für den Streckenerhalt sensibilisieren, denn wird die
Bahnlinie still gelegt, verschlechtern sich auch deren infrastrukturelle
Bedingungen.
Abgesehen von der Bedeutung für den Gewerbestandort Ohrdruf
ist die Strecke auch für die überregionale touristische Entwicklung und
Stärkung des Südkreises bedeutsam. Der ICE Haltepunkt Gotha biete dafür
hervorragende Umsteigevoraussetzungen.
08.11.2010
Leisner im Amt bestätigt
Der JUSO-Kreisverband Gotha trat am vergangenen Freitag
zu seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung im altehrwürdigen Tivoli in
Gotha zusammen. Gemeinsam mit der Landesvorsitzenden der JUSOS Thüringen,
Diana Lehmann, und dem Gothaer Landestagsabgeordneten Matthias Hey, zogen
die Mitglieder eine sehr positive Bilanz, da viele gesteckte Ziele erreicht
worden sind.
Kreisvorsitzender Peter Leisner lobte die gute
Zusammenarbeit und das Engagement seines ganzen Kreisverbandes, dessen
Mitgliederzahl sich um 50% gesteigert hat. Gerade den überzeugenden
Kommunalwahlkampf im Jahr 2009, wo der SPD-Nachwuchs einige Mandate und
Sitze in den Gemeinde- und Stadträten erringen konnte, hob Leisner besonders
hervor:„Wir haben in den gewählten, kommunalen Gremien Verantwortung
übernommen und bringen seit dem frischen Wind und neue Ideen in die
Kommunalpolitik ein.“
Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl eines
neuen Kreisvorstandes. Leisner, Student der Staatswissenschaften an der Uni
Erfurt, wurde mit nur einer Gegenstimme und einer Enthaltung im Amt
bestätigt. Seine beiden Stellvertreter sind Christian Theodor aus Tabarz und
Marius Abendroth-Sieboldt aus Crawinkel. Die Versammlung sprach sich auch
für die Vergrößerung des Vorstandes aus. Somit gehören 4 weitere Beisitzer
dem neuem Kreisvorstand an: Sarah Schambach, Frieder Eccarius, Sebastian
Harz und Johannes Herda sollen bestimmte Arbeitsbereiche übernehmen.
Kaum war der neue Vorstand gewählt, widmeten sich die Mitglieder der
aktuellen Tagespolitik. Einstimmig sprach sich die Versammlung für den
unbedingten Erhalt der Ohratalbahn aus. Die Kreistagsfraktion von
SPD/Bündnis 90 Die Grünen wird aufgefordert, endlich eine klare Position zu
finden und den Landrat im Kreistag anzuhalten, die Stilllegung der Strecke
Gotha-Gräfenroda zu verhindern.
Peter Leisner
Juso-
Kreisvorsitzender
07.11.2010
Kreis SPD und Ortsverein Crawinkel freuten sich über
große Resonanz
Nun hat die 20 Jahre alte Linde am
Hotel Falkenhorst eine schmucke Bank und viele Gäste haben sie in
Augenschein genommen. Mit einer Wanderung durch den schönen Thüringer Wald
am Fuße des Kienbergs und der daran anschließenden Einweihung der neuen Bank
an der Linde, feierten die Sozialdemokraten des Landkreises Gotha und der
SPD Ortsverein Crawinkel die Deutsche Einheit einmal ganz anders. Ca. 50
Leute folgten der Einladung zur Wanderung und wurden nicht nur vom schönen
Herbstwetter, sondern auch von den fachkundigen Erläuterungen von Bernd
Scheidler aus Crawinkel verwöhnt. Danach folgte die Feierlichkeit vor dem
Ferienhotel Falkenhorst. Wer nicht gut zu Fuß war, steuerte gleich
diesen Platz an, um das Geschenk der Sozialdemokraten persönlich
unter die Lupe zu nehmen. Vor 20 Jahren hatten die Sozialdemokraten in
Crawinkel genau an dem Platz eine Linde gepflanzt, an der weinige Jahre
zuvor eine vierhundert Jahre alte Linde dem Windbruch zum Opfer gefallen
war. Freunde aus Kassel Kirchditmold waren es, die diesen Baum eigens aus
Kassel mitbrachten. Und so war es nicht verwunderlich, dass der, der damals
die Linde mit uns pflanzte, auch zum Geburtstag erschien. Professor Reinhard
Welteke freute sich über den hervorragenden Wuchs des Baumes und stellte
fest, dass es gut sei, das auch die Freundschaft zwischen den damals
versammelten Gästen eine gedeihliche Entwicklung genommen hatte. Die
Deutsche Einheit und das damals entwickelte Selbstbewusstsein ist Grund zur
Freude – diese dürfe man sich auch durch niemanden nehmen lassen. Recht hat
er – der Gast aus Kassel. Deshalb feierten die Sozis nach der Wanderung auch
angemessen rund um die Linde herum und weihten das „Lindengeschenk“ ein.
Selbst hohe Gäste wie Justizminister Dr. Holger Poppenhäger und der
Landtagsabgeordnete Dr. Werner Pidde ließen es sich nicht nehmen, dabei zu
sein. Fast unerkannt mischten Sie sich unters „Volk“.
In diesem
Zusammenhang danken wir allen, die am Gelingen dieser Aktion beteiligt
waren. Zu nennen wären hier Ralf Pollmeier, der Kreisvorsitzende des
Wartburgkreises, der das Holz sponserte, die Auszubildenden der Berufsschule
Gotha mit ihrer Holzabteilung, die die Bank bauten, Hartmut Erdmann, der den
Transport sponserte und Kurt Hofmann, der den Glühwein zur Verfügung stellte, sowie die beteiligten SPD
Ortsvereinsmitglieder, die die organisatorischen Dinge erledigten.
Ein abschließendes Wort noch zu der wichtigsten Frage– wo nun eigentlich die
Bank geblieben ist?
Wir haben sie wieder zum „Überwintern“ eingelagert.
Im Frühjahr wird sie einen Anstrich bekommen und der Betonsockel um die
Linde herum wird einige Ausbesserungsarbeiten erfahren. Im Frühjahr werden
dann rechtzeitig alle Arbeiten abgeschlossen sein, damit sich möglichst
viele Menschen an unserer Linde, der achteckigen Bank und unserem schönen
Ort Crawinkel erfreuen können.
Petra Heß
SPD Kreisvorsitzende Gotha
06.11.2010
Ergebnisse der Klausur der
Kreistagsfraktion
Am 8. und 9. Oktober zog sich die
Kreistagsfraktion in das fränkische Bad Rodach zu ihrer diesjährigen
Haushaltsklausur zurück. Der Haushalt wurde als Ganzes bewertet und zeigt
nach den Erkenntnissen aus der Beratung wenig Spielräume. Trotzdem wollen
die Sozialdemokraten den Haushalt, der, würde er so beschlossen, die
Kommunen durch eine Erhöhung der Kreisumlage um ca. 3,8,% stark belasten
würde, nicht so durchwinken. Es folgt der Vorschlag, die Tilgung der Kredite
für das folgende Haushaltsjahr 2011 auszusetzen, was de facto einer
Kreditaufnahme in Höhe der Tilgungsrate bedeutet. Es würde aber eine
deutliche Entlastung der Kommunen bedeuten, die z.T. schon über eine
Zuführung aus dem Vermögenshaushalt an den Verwaltungshaushalt nachdenken,
ein Zeichen, für die außerordentlich prekäre Finanzsituation der Kommunen.
Weitere Themen waren die Situation des ÖPNV, der anhand der Ergebnisse einer Studie diskutiert wurde. Die Fraktion bildete hierzu eine Arbeitsgruppe, die diese Ergebnisse in Form von Anträgen zur Umsetzung bearbeiten wollen.
Thema Nummer 3 war der Müll, bzw. dessen Entsorgung im Landkreis. Die Fortschreibung der Entsorgungssatzung steht in Kürze auf der Agenda des Kreistages und so machte sich die Fraktion Gedanken, wie vorhandene Missstände verbessert werden können. Die Ergebnisse sind in einem Antrag zusammengefasst.
Die nächste Kreistagssitzung mit der zweiten Lesung des Haushaltes findet am 5.11.2011 im Spohrsaal statt und da entscheidet es sich, ob die Anträge der Fraktion eine Mehrheit finden werden.27. Oktober
SPD- Kreisvorstand tagt in Crawinkel
Zu seiner nächsten
Sitzung trifft sich der SPD Kreisvorstand am Mittwoch, dem 03.November 2010
um 18.00 Uhr in der Gaststätte „Zur Schweiz“ in Crawinkel.
Auf der
Tagesordnung der letzten ordentlichen Sitzung in diesem Jahr stehen die
aktuellen Ereignisse in Bund, Land und Kreis mit den Berichten aus den
Gremien, die Vorbereitung der Familienweihnachtsfeier am 09. Dezember in
Mühlberg sowie die Auswertung stattgefundener Veranstaltungen. Der Vorstand
wird aber auch einen Ausblick ins nächste Jahr vornehmen. Dabei werden sich
die Sozialdemokraten Ziele setzten, die sich langfristig auf Wahlen 2012
orientieren.
Bevor es jedoch um die inhaltliche Arbeit geht, wird
sich der Kreisvorstand sportlich betätigen. Bowling ist angesagt – dies
steht auch symbolisch dafür, dass der Vorstand im zurückliegenden Jahr keine
ruhige Kugel geschoben hat.
Petra Heß
Vorsitzende SPD-
Kreisvorstand
25. Oktober
Juso- Kreisvorsitzender auf dem Weg der Besserung
Der Juso- Kreisvorsitzende Peter Leisner erholt sich zur Zeit
ambulant von einem Sportunfall.
In der vergangen Woche brach sich der
Kreisvorsitzende bei einem Handball- Trainingsspiel den Fuß.
"Mir geht es
den Umständen nach gut. Die Vorbereitungen für die Hauptversammlung der
Jusos des Kreises Gotha gehen wie geplant weiter." so Leisner.
Bei der
Jahreshauptversammlung am 05. November 2010 im Gothaer Tivoli stehen die
Neuwahl des Kreisvorstandes - sowie seine Erweiterung auf sieben Mitglieder
auf der Agenda.
Ferner werden mehrere inhaltliche Anträge durch die
Mitglieder erwartet.
Man stelle mit dieser Jahreshauptversammlung die
Weichen für die nächsten zwei Jahre und man möchte weiter expandieren, so
der Kreisvorsitzende weiter.
Die Wiederwahl Leisners gilt als sicher -
sind doch die Mitglieder mit der Arbeit des Kreisvorstandes sehr zufrieden.
Der SPD- Kreisvorstand wünscht Peter Leisner eine gute Genesung und eine
gelungene Jahreshauptversammlung.
Frieder Eccarius
Beisitzer im Kreisvorstand/Administrator
25. Oktober
Gelungene Herbstwanderung
Fast fünfzig Genossinnen und Genossen strömten am vergangen Samstag nach
Crawinkel um an der diesjährigen Herbstwanderung teil zu nehmen. Bei
frischen, klaren Wetter wurde eine angenehme Route um Crawinkel bewandert.
Die Genossen nutzten die Gelegenheit um mit der Kreisvorsitzenden Petra Heß,
dem Bürgermeister von Crawinkel - Onno Eckert, sowie dessen Amtsvorgänger
Stefan Schambach ins Gespräch zu kommen und viel Interessantes aus der
Kreis- und Ortspolitik zu erfahren.
Nach gut zweistündiger Wanderung fand
sich alles an der Linde am Hotel Falkenhorst ein um die neue "Lindenbank"
feierlich einzuweihen. Bei frischen Bratwürsten und heißem Glühwein lauschte
man dann den Worten der Kreisvorsitzenden und dem stellvertretenden
Kreisvorsitzenden des Wartburgkreises, welcher in Vertretung des
verhinderten Bankspenders und Kreisvorsitzenden Ralf Pollmeier angereist
war.
Ein weiteres Ereignis war die Gründung der Juso- Ortsgruppe
Crawinkel zu deren Vorsitzenden Philipp Kästner spontan gewählt wurde.
Mit Einbruch der Dunkelheit erhellten dann Fackeln den Platz und die
Genossen ließen den schönen Abend bei heiteren Gesprächen und beim Besuch
der Crawinkler Kirmes ausklingen.
Frieder Eccarius
Beisitzer im Kreisvorstand/Administrator
14. Oktober
Einladung zur Herbstwanderung
Liebe Genossinnen und Genossen,
der Kreisverband Gotha und der SPD-Ortsverein Crawinkel,
laden Euch ganz herzlich zur Herbstwanderung ein.
Gemeinsam mit den benachbarten Kreisvorständen wollen wir die schöne Umgebung Crawinkels erwandern.
Keine Bange, die Wanderung ist für Jedermann geeignet. Ca. zwei Stunden werden wir unterwegs sein.
Danach soll unsere Tanzlinde, die von der SPD Crawinkel
und SPD-Freunden des Ortsvereins Kassel–Kirchditmold und Schauenburg vor zwanzig Jahren gepflanzt wurde, ein Geschenk erhalten. Mit freundlicher
Unterstützung vom Kreisvorsitzenden des Wartburgkreises,
Ralf Pollmeier, war es uns möglich, eine achteckige Bank als Geburtstagsgeschenk im Jubiläumsjahr
der Deutschen Einheit,
anfertigen zu lassen.
Diese soll im Anschluss an unsere Wanderung bei Glühwein, Bratwurst und Fackelschein übergeben werden.
Ich würde mich freuen, wenn viele Genossinnen und Genossen den Weg zu uns finden und wir die Möglichkeit nutzen könnten,
fernab von einer„ Hinterzimmeratmosphäre“, ins Gespräch zu kommen.
Wir treffen uns am Samstag, den 23.10.2010 um 15.00 Uhr in
Crawinkel an der Linde.
Diese steht vor dem Hotel Falkenhorst, Friedrichsanfanger Strasse.
Gegen 17.00 Uhr werden wir wieder am Ausgangspunkt mit Glühwein und Bratwurst erwartet.
Drückt die Daumen, dass sich das Wetter von seiner besten Seite zeigt.
Herzliche Grüße
Eure
Petra Heß
SPD Kreisvorsitzende Gotha
14. Oktober 2010
Parteivorsitzender kommt doch nicht
Gotha/Berlin
Aufgrund einer Terminverschiebung ist es dem
Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel leider nicht möglich den geplanten Besuch
im Gothaer Tivoli am 03.11.2010 durchzuführen. Der Termin wurde auf das
Frühjahr 2011 verschoben.
Die im Anschluss an den Besuch geplante
Kreisvorstandssitzung findet jedoch statt. Allerdings in Neudietendorf.
Frieder Eccarius
Beisitzer im Kreisvorstand/Administrator
10. Oktober 2010
Petra Heß erneut zur Vizepräsidentin der Deutschen Olympischen Gesellschaft gewählt
Frankfurt/Main
Am Wochenende wurde die Thüringerin, Petra Heß, in Frankfurt am Main erneut zur Vizepräsidentin der Deutschen Olympischen Gesellschaft gewählt.
Sie ist damit die einzige Ostdeutsche, die diesem Gremium angehört. Während sie im vergangenen Jahr außerplanmäßig vom Hauptausschuss der DOG in dieses
Gremiums gewählt wurde, ging es nun richtig zur Sache. Die Delegierten der 25. Bundesversammlung sprachen ihr mit großer Mehrheit das Vertrauen aus.
Für die nächsten drei Jahre wird sie nun erneut diesen Gremium angehören. Heß war über das hervorragende Ergebnis sichtlich gerührt.
Neben ihr wirken in der DOG als Präsident der ehemalige Karlsruher Bürgermeister Harald Deneken, und die drei weiteren Vizepräsidenten, Dr. Christian Tröger,
ehemaliger Olympiamedaillengewinner im Schwimmen, Erich Hägele und Peter von Löbbecke mit.
Unter dem Motto „ Leistung macht Spaß“ arbeitet die DOG insbesondere im Kinder- und Jugendbereich, unterstützt und begleitet entsprechende Projekte bundesweit.
Sie hat sich zudem der Wertevermittlung im Sport verschrieben. Fair Play – darf nicht nur diskutiert , sondern muss vorgelebt werden- so Heß.
In bundesweit 50 Zweigstellen wird genau dieses Ziel verfolgt. So unterstützt auch der weltbeste Bobsportler Andre Lange die DOG mit Werbeaktionen,
um auf die Bedeutung von Werten und Fair Play im Sport aufmerksam zu machen. Darüber hinaus ist die DOG Herausgeberin der Zeitschrift „Olympisches Feuer“ –
diese ist nicht nur Bindeglied zu den Mitgliedern, sondern auch eine erstklassige sportwissenschaftliche Lektüre. Uns so war es auch nicht verwunderlich,
dass diese Zeitschrift trotz angespannter Haushaltslage der DOG ihren festen Platz behalten soll. Ein wesentlicher Punkt der diesjährigen
Hauptversammlung war das klare Bekenntnis zur Olympiabewerbung Münchens. Hier will die DOG aus den vielen Zweigstellen „Botschafter“ benennen, die die Münchner
begleiten und unterstützen sollen.
Die Deutsche Olympische Gesellschaft feiert übrigens am 5.Januar 2011 in München ihren 60. Geburtstag.
04. Oktober 2010
SPD in Mühlberg
Am vergangenen Montag besuchten Mitglieder des SPD-Kreisverbandes Gotha und des SPD-Ortsvereins
„Drei Gleichen“ die Landschlachthof Mühlberg GmbH. Geschäftsführer Jens Uwe Beyer führte durch die Produktion
und erklärte den Ablauf der Herstellung der Wurst – und Fleischspezialitäten aus Mühlberg. Der Landschlachthof
besteht in dieser Form seit 1992, in den vergangenen Jahren wurden in Gebäude und Anlagen ca. 1 Million Euro investiert.
Ganz schön mutig – bedenkt man, dass das ein stetiger Kampf um Umsatz bedeutet, um seine Mitarbeiter in Lohn und Brot zu halten.
„Die Entwicklung des Absatzes in der Vergangenheit macht mir eine wenig Sorge“, so Jens Uwe Beyer.“ Wir könnten mehr,
aber der Markt ist dicht.“ Trotzdem sei er zuversichtlich was Zukunft und Robustheit seines Unternehmens anbelangt.
Mit 22 Mitarbeitern davon 6 Auszubildende und 4 Verkäuferinnen ist er bestens aufgestellt. Qualifiziertes Personal zu finden
ist jedoch nicht ganz so einfach. „Die meisten Auszubildenden rechnen nicht mit solch hoher körperlicher Belastung“,
so der Geschäftsführer. In den drei Filialen in der Umgebung von Mühlberg wird ein Großteil der produzierten Ware verkauft.“
Das zeigt den starken regionalen Bezug“, bekräftigte die SPD Kreisvorsitzende Petra Heß.
Und das Angebot ist nicht nur auf die Herstellung von Wurst – und Fleischwaren beschränkt, egal ob kleine Firmenjubiläen oder
Hochzeitsfeiern alles kann von dem Catering-Service ausgestattet und mit bester Qualität beliefert werden. „Es ist schön zu sehen,
dass gute Produkte aus unserer Region so professionell vermarktet werden, wie es die Landschlachthof Mühlberg GmbH auszeichnet,
so die Kreisvorsitzende Petra Heß. Und Individualität und hohe Kundenfreundlichkeit spielen zudem eine große Rolle – das ist gut so.
Der SPD Kreisvorstand Gotha informiert sich regelmäßig über Wirtschaftslage und Situation von mittelständischen Unternehmen –
nur so kann man einschätzen was wirklich vor Ort los ist und wie eventuell unterstützt werden kann.
Marius Abendroth Sieboldt
Schriftführer des Kreisvorstandes
03. Oktober 2010
Auf Klausur - Jusos diskutieren über Kommunalpolitik im Main-Kinzig-Kreis
„Kommunalpolitik ist Politik am Menschen!“ Unter diesem Motto fuhren die Jusos des Kreises Gotha am vergangenen Wochenende zur Klausurtagung nach Biebergemünd im Main-Kinzig-Kreis. Im Partnerkreis des Landkreises Gotha sprach man über kommunale Bildungs- und Kulturpolitik, und kam zur Erkenntnis, ein neues kommunales Leitprogramm der Jusos zu entwickeln. „Wir müssen dafür kämpfen, dass wir gerade nicht durch die schweren Haushaltsprobleme, die der Landkreis und die Gemeinden zweifellos haben, die freiwilligen Auf – und Ausgaben soweit kürzen, dass wir unsere Kultur – und Freizeitlandschaft massiv einschränken oder sogar verlieren“, so der Kreisvorsitzender der Jusos Peter Leisner. Auch in der Bildungspolitik machen die Jusos eine klare Aussage: „ Die Kooperative Gesamtschule ist eine erfolgreiches und zukunftsweisendes Modell. Sie ist eine hochmoderne Bildungseinrichtung für ihre Schüler und für den Kreis und die Stadt Gotha ein echter Standortvorteil!“, so Christian Theodor, Juso – Vertreter im SPD-Kreisvorstand, der über die Bildungspolitik referierte. Neben diesen beiden Kernthemen spielte allerdings auch die Analyse der vergangenen Wahlkämpfe eine Rolle. Es wurden Schlüsse für die nächsten Wahlkämpfe und das taktische Vorgehen in der zwischen den Wahlen gezogen. „Wir, die Jusos der SPD im Landkreis Gotha, werden unsere inhaltliche Arbeit verstärken und neue Themenfelder suchen und diskutieren. Unsere Politik wird sich aber immer daran orientieren, dass sie dem Gemeinwohl dienlich ist.“ so Leisner. Weitere Schwerpunkte für die Arbeit 2011 werden auf der Jahreshauptversammlung am 05. November im Tivoli besprochen, bei welcher auch ein neuer Kreisvorstand gewählt wird.
Peter Leisner
Kreisvorsitzender Jusos Gotha
26. September 2010
SPD zwischen Tradition und Moderne
Der Veranstaltungsort erscheint zunächst ungewöhnlich, denn es ist nicht
einer der üblichen Messe- und Kongressstandorte, sondern ein ehemaliger Postbahnhof.
Dorthin lud die SPD am vergangenen Wochenende ein, um die Vereinigung von SPD-West
und SPD-Ost, die sich zum 20. Mal jährt, zu feiern. Als ehemalige Poststation
war die STATION Hauptumschlagplatz für Postsendungen aus der DDR nach Westdeutschland
und aus Westberlin in die DDR. Genau an diesem Ort feierte nun die SPD den 20.
Jahrestag und die SPD Kreisvorsitzende aus Gotha, Petra Heß, war dabei. In den
Reden von Hans Jochen Vogel, Wolfgang Thierse und Sigmar Gabriel wurde deutlich,
das gerade die Ostdeutschen Sozialdemokraten dafür gesorgt haben, dass das zusammen
wächst was zusammen gehört. Und genau deshalb können sie auch noch nach zwanzig
Jahren selbstbewusst auf das zurückblicken, was durch die SPD erreicht wurde
und optimistisch nach vorn schauen. Denn eines ist klar, ohne Sozialdemokratie
geht’s nicht. Nicht in Gotha, nicht im Landkreis, nicht in Thüringen und auch
nicht in ganz Deutschland. Auch deswegen wurde nach dem Festakt der „Schalter“
umgelegt und weitergearbeitet. Beim Arbeitsparteitag am Sonntag an gleicher
Stelle. Zukunftswerkstatt: Faires Deutschland – das diesjährige Motto des Parteitages,
an dem auch sieben Thüringer Sozialdemokraten als Delegierte dabei waren. Dieser
Parteitag war geprägt von einer fairen und aufgeschlossenen Atmosphäre. Er widmete
sich besonders den Themen Rente mit 67, Arbeitsmarkt und Integration. Dabei
ging es nicht um eine Abkehr von dem, was in eigener Regierungsbeteiligung beschlossen
wurde, sondern es ging darum einzuklagen, dass das, was in dieser Zeit vereinbart
wurde, auch einzuhalten sei. Schließlich ist Verlässlichkeit ein wichtiger Aspekt
in der Politik. Dazu gehört, die sogenannte Revisionsklausel im Rentengesetz
nun auch anzuwenden. Diese Klausel besagt, dass die tatsächliche Erwerbssituation
im Rentengesetz Berücksichtigung finden muss. Wenn lediglich 20% der 60-64 jährigen
versicherungspflichtigen Beschäftigten noch die Möglichkeit haben in Lohn und
Brot zu stehen, so muss diese Realität auch bei der Umsetzung der Rente mit
67 zur Kenntnis genommen werden. Ältere brauchen eine realistische Chance auch
arbeiten zu können – bis jetzt haben eben nur viel zu wenige diese realistische
Chance und auch aus diesem Grund muss man diese Tatsache zur Kenntnis nehmen
und entsprechend handeln.
Soll heißen, bevor nicht für die Mehrheit dieser
älteren Menschen ein längerer Verbleib im Berufsleben möglich ist, kann die
Rente mit 67 nicht umgesetzt werden.
„Nicht ohne Grund haben die Sozialdemokraten
diese „Prüfklausel“ ins Gesetz geschrieben, nun muss Frau Merkel leider daran
erinnert werden, dass auch sie das Gesetz unterschrieben und beschlossen hat,
und alle erwarten zurecht, das die Kanzlerin ihrer Verantwortung nachkommt und
die Ergebnisse der Prüfung respektiert und entsprechend handelt.“ - so Petra
Heß.
Parteichef Gabriel ist es erneut gelungen, die Partei wieder hinter
sich zu sammeln. In seiner langen und leidenschaftlichen Rede erinnerte er immer
wieder an Werte und Traditionen der Sozialdemokratie, ohne den Blick auf Innovation,
Kreativität und vor allem Solidarität missen zu lassen.
Heß, die zufrieden
von diesem Parteitag die Heimreise antrat, war jedenfalls davon überzeugt, dass
es gelungen sei, wieder selbstbewusst auf sozialdemokratischen Pfaden in die
Zukunft zu gehen.
Petra Heß
Kreisvorsitzende
29.August 2010
SPD – Vorstände des Landkreise Gotha und des
Wartburgkreises trafen sich in Creuzburg
Fotos
ansehen!
Creuzburg/Gotha: Die Mitglieder der SPD Kreisvorstände
des Landkreis Gotha und des Wartburgkreises trafen sich am letzten Wochenende
in Creuzburg. Erfahrungen zur inhaltlichen und organisatorischen Arbeit wurden
ausgetauscht und über die weitere Arbeit in den Gremien wurde diskutiert. Dabei
spielten die weitere wirtschaftliche Entwicklung in der Region, Fragen der Einbeziehung
der Menschen und deren Vertrauen in die Politik sowie die Kommunikation politischer
Entscheidungen der Kommunalpolitiker eine große Rolle. Die Mitglieder der SPD
Kreisvorstände des Landkreis Gotha und des Wartburgkreises trafen sich am 27.08.2010
bei der Firma Pollmeier Massivholz in Creuzburg bei Eisenach. Der Kreisvorsitzende
des Wartburgkreises Ralf Pollmeier, der zugleich Unternehmer der mit ca. 400
Beschäftigten ist, hatte gemeinsam mit der Gothaer Kreisvorsitzenden Petra Heß
zu einem Grillabend eingeladen. Nach einer sehr eindrucksvollen Betriebsbesichtigung
des Unternehmens konnte in einer gelösten Atmosphäre, bei gutem Essen angeregt
diskutiert werden. Die Themen reichten von A wie Alltag bis Z wie Zusammenarbeit
in der Kommunalpolitik. Erfahrungen zur inhaltlichen und organisatorischen Arbeit
wurden ausgetauscht. Dabei spielte die weitere wirtschaftliche Entwicklung in
der Region, deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede eine große Rolle. Fragen,
wie man besser auf die Menschen zugeht und wie die Bürgerinnen und Bürger mehr
in Politik einbezogen werden können, wie Kommunalpolitiker politische Entscheidungen
kommunizieren sollten und wie man Vertrauen gewinnt, wurden erörtert. Am folgenden
Tag, dem 28.08.2010, gingen die Mitglieder des Gothaer Kreisvorstand in Klausur.
Auf der Tagesordnung stand das auf dem Kreisparteitag im Februar vorgestellte
Strategiekonzept des neu gewählten Kreisvorstandes. Analysiert, geprüft und
- zum Teil auch selbstkritisch - bewertet wurden die ersten Monate der Arbeit.
Weitere Schritte der Umsetzung mit dem Ziel die kommunalpolitischen Herausforderungen
der kommenden Monate zu meistern, wurden beschlossen. Konzentriert, effizient,
mit Sachverstand und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger muss analysiert,
diskutiert, geprüft, beschlossen und umgesetzt werden. Alles in allem für alle
eine interessante, gelungene und lehrreiche Veranstaltung.
Martina Grauel
Pressesprecherin des Kreisvorstandes